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Paco - Kampfmaschine des Todes (1986)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 23.05.2007, seitdem 1197 Mal gelesen



Das ist Paco. Paco ist ein Italiener Anfang dreißig, der viel Wert auf sein Äußeres legt, gerne ins Fitness-Studio geht und seine Brötchen als Auftragskiller verdient.
Paco ist außerdem gar kein Mensch, sondern ein Cyborg. Offiziell darf das zwar keiner wissen, doch sein finsterer Blick und der Fakt, dass er den selben Synchronsprecher hat, der auch Arnold Schwarzenegger zum Quasseln bringt, lassen seine Deckung schnell auffliegen.
Paco – das ist aber einer von diesen guten Cyborgs, die sich noch so etwas wie eine humane Ader bewahrt haben. Als Paco nämlich mal wieder den Auftrag bekommt, ein hohes Tier aus der Politbrache auszulöschen, versetzt er diesem nur einen Streifschuss, anstatt ihm vollends die Lichte auszuknipsen.
Fortan ist Paco auf der Flucht vor seinen Erbauern. Er verschanzt sich in einer Bar mitten in der Wüste, bezirzt dort die liebliche Barkeeperin, prügelt sich mit George Eastman und dessen rowdy-haften Rockerkollegen rum und zockt nebenbei jeden Schurken beim Armdrücken ab.
Doch seine Schöpfer sind ihm, wie die bösen Flashbacks aus seinem früheren Menschenleben, dicht auf den Fersen…

Paco – der Killercyborg, der zu seinen Aufträgen mit 'nem roten Ferrari vorfährt… - schon echt eine kleine Koryphäe in Sachen 80er-Jahre-Actiongülle.
Geboten wird freilich wieder absolut porno-mäßiges Synthi-Gedudel (war meines Wissens nach sogar „Goblin“ dran beteiligt), Computeranimationen im C64-Format, ferner ein paar Autocrashs und freilich auch die typischen 80er-Assessoirs, wie z.B. Vokuhilas, Eier-abquetsch-Jeans oder Stripperinnen mit Stulpen.
Ein kleines Highlight des Films ist mit Sicherheit die Szene, in der Paco selbst an seinem ramponierten Robo-Arm herum operiert. Dieser Akt hat mich zwar irgendwie an einen anderen Actionfilm erinnert, war, glaub ich, sogar ein ziemlich bekannter, aber ich komm einfach nicht drauf an welchen…
Dass es im Mittelteil dann fast nur noch ums Armdrücken geht, ist genauso Banane wie unterhaltsam und liefert ein eindrucksvolles Bild davon ab, wie dumpf und hohl es hier insgesamt zugeht.
Mit von der Partie sind u.a. John Saxon in der Rolle des Bösewichts, Janet Agren („Eaten Alive“, „Ein Zombie hing am Glockenseil“) und „Man-Eater“ George Eastman, hier ausnahmsweise mal nicht als Porno-Zombie unterwegs.

„Okay, ihr Schweine, ihr wolltet die Hölle – jetzt bekommt ihr sie!!!“

Fazit:
„Universal Soldier“ goes Italotrash – ein bisschen „Terminator“, „Over the Top“ und Endzeit-Wüsten-Feeling sind auch irgendwie mit drin und deshalb kann unterm Strich ganz klar gesagt werden:
„You’re a Cyborg but that’s OK, Paco!“
Edel-B-Movie, das Freunden von ungewollt spaßigem Abfall garantiert gut munden dürfte…


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