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Paco - Kampfmaschine des Todes (1986)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 18.11.2014, seitdem 258 Mal gelesen



"Paco - Kampfmaschine des Todes" kjlingt recht albern und auch der Alternativtitel "Hands of steel" ist da nicht viel besser. Dennoch verbirgt sich dahinter edin durchaus unterhaltsamer Actionfilm der 80er Jahre, der ein wenig im Fahrwasser des "Terminatorerfolgs" schwimmt, dem Cyborg-Genre aber durchaus eine neue Seite abgewinnen kann.

Der Film beginnt mit Bilder aus dem Leben der Unterschicht der Vereinigten Staaten, um dann nach den Anfangstiteln auf den Personenschutz f├╝r einen erfolgreichen Reformpolitiker umzuschwenken, der die Verh├Ąltnisse in den USA radikal ver├Ąndern m├Âchte. Er ist in dieser Eigenschaft auch Vorsitzender einer sekten├Ąhnlichen Bewegung (alle tragen einen fiesen grauen Strampelanzug) und hat eine Reihe von Feinden. Einer dieser Feinde, der Industrielle Turner, hat einen Killer auf ihn angesetzt.
Dieser Killer ist Paco, ein Cyborg, der nach einem Unfall zu 70'% k├╝nstlich wiederhergestellt und in eine nahezu unbesiegbare Kampfmaschine verwandelt wurde. Im Augenblick des Mordanschlags obsiegt seine menschliche Seite und er l├Ąsst den Reformpolitiker am Leben. In der Folge wird er nicht nur vom FBI, sondern auch von den Schergen Turners verfolgt. Unterschlupf findet er bei der Restaurant- und Motelbesitzerin Linda inmitten der W├╝ste. Hier legt er sich mit einigen Truckern an, die ihn provozieren. Nat├╝rlich wird er auch in diesem Versteck entdeckt und es kommt zu satter und bisweilen harter Action, bis am Ende alle B├Âsewichte besiegt und Paco durch Linda zur Aufgabe ├╝beredet worden ist.

Auch wenn die Handlung nicht gro├čen intellektuellen Anspr├╝chen gen├╝gt, versteht es der Film jedoch, Spannung zu erzeugen und den Zuschauer gut┬á zu unterhalten. Filmische Umsetzung und Tricks bzw. Stunts sind angsichts eines kleinen Budgets mehr als ordentlich. Gut aufgelegte Darsteller unterstreichen den positiven Eindurck. So versteht es Daniel Greene als eher schweigsamer, muskelbepackter Cyborg zu ├╝berzeugen. Auch die Nebenrollen sind gut besetzt: Janet Agren (bekannt aus "V" Die Besucher)┬á als Ladenbesitzerin, George Eastman als fieser Trucker und John Saxon als skrupeloser Industrieller.

Zum Gl├╝ck gibt es den Film inzwischen als nette DVD-Ver├Âffentlichung und stellt f├╝r den Actionfan keinen Fehlkauf dar.


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