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Man of Tai Chi (2013)

Eine Kritik von
eingetragen am 15.03.2014, seitdem 586 Mal gelesen



Die Zeiten in denen Keanu Reeves in großen Blockbuster mitgewirkt hat, ist langsam aber sicher vorbei. Klar er hat bei 47 Ronin in einem stilvollen Film mitgespielt, mit großen Budget.

Doch bei seinem ersten Film als Regissseur ist alles kleiner, übersichtlicher und etwas unspektakulärer. Das ist auch nachvollziehbar, denn das Budget betrug gerade mal 25 Millionen $. Aus heutiger Sicht ist das nicht viel, was aber nicht heißen muss, das der Film schlecht sein muss.

Denn Keanu Reeves hat keinen Firlefanz eingebaut. Seine Regie, ist sehr geradlinig und vorantreibend. Mit großen Ehrgeiz, hat er versucht so wenig Story wie möglich einzubauen. Ich gebe ehrlich zu, das die fast nicht vorhandene Story ein Kritikpunkt ist. Denn auch wenn man versucht hat, die kleine Story mit vielen Kampfszenen auszufüllen wirkt der Film teilweise sehr leer und unterkühlt.

Keanu Reeves Rolle ist eher kleiner angelegt, denn die Hauptrolle hat Tiger Hu Chen übernommen. Er spielt seine Rolle, nicht schlecht wobei man schon merkt das Reeves Regie eher einfach ausgelegt ist.

Ich denke Keanu Reeves hat den Schauspielern viel Freiraum gelassen, denn auch wenn die gesamte schauspielerische Leistung desaströs ist, merkt man trotzdem das sie wissen was sie zutun haben.

Auch wenn Keanu Reeves kein herausragender Regisseur ist, hat er mit wenig Aufwand einen soliden Martial Arts/-Actioner abgeliefert. So sehen auch die Kulissen möglichst detailgetreu aus, ohne CGI oder Studioaufnahmen. Vieles wurde vor Ort gedreht. Die gesamte Optik wirkt eher mattgrau und teilweise etwas trist, aber es passt sehr gut zur Atmosphäre. Ich schätze es sehr, wenn eine amerikanische co Produktion mit China, auch in Deutschland den Weg ins Kino geschafft hat. Leider nur in wenigen Kinos, aber so schlecht ist der Film nun wirklich nicht. Das Einspielergebnis spricht zwar Bände, aber die wahren Martial Arts Freunde werden ihre Freude haben.

Insgesamt hat der Film sehr viele Kampfszenne zu bieten, sie erreichen zwar nicht ansatzweise das Niveau von "Ninja - Pfad der Rache", aber da liegen auch Welten dazwischen. Keanu Reeves darf am Schluss auch noch kämpfen, wenn auch sehr gekünstelt und lange nicht mehr so agil wie frühers. Man merkt eben, das sein Kampfstil auch heutiger Sicht etwas hölzern wirkt. Tiger Hu Chen ist ihm deutlich überlegen.

Keanu Reeves Mimik spricht auch Bände, denn auch wenn er versucht hat zu lachen, erinnerte mich das eher an einen Zombie, anstatt einem guten Schauspieler. Schade das er als Regisseur und Schauspieler zugleich, nicht mehr herausgekitzelt hat.

Fazit: Gute Kampfszenen mit glaubwürdiger Choreografie. Die Kulissen sehen ebenfalls realistisch aus. Die Regie kann sich sehen lassen. Die Schauspielerische Leistung ist allerdings sehr schlecht, da hätte man sich mehr Mühe geben können.
6/10


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