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Absolute Power (1997)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 03.01.2002, seitdem 1734 Mal gelesen



Meisterdieb Clint Eastwood beobachtet den Mord an einer Prostituierten. Mit darin verwickelt: US Präsident Gene Hackman......

Story:
Der alte Meisterdieb Luther (Clint Eastwood) bricht bei einem seiner Raubzüge in eine Villa und dort in einen geheimen Raum ein. Als er flüchten will, wird er aber sich jedoch wieder in diesen Raum zurückziehen. Er beobachtet von dort, wie der US Präsident eine Frau vergewaltigen will. Als diese sich wehrt, töten seine Leibwächter sie. Nachdem fast alle beweise vernichtet wurden verlässt der Präsident die Villa. Jedoch wird Luthor bemerkt und lässt einen Beweis mitgehen. Von nun an wird er vom mächtigsten Mann der Welt gejagt. Ab Luthor kann sich wehren....
Knifflige Story, im Stile älterer Krimis. Der Film legt viel Wert auf Charakterzeichnung, statt auf Spannung und Action. Der recht ruhige Krimi beginnt mit dem Mord, um dann mit der Hetzjagd auf Luthor beginnen. Dabei gibt es immer wieder Überraschungen, die den Zuschauer überraschen. Selbst das Ende ist anders, als man es sich eigentlich vorstellt. Abgerundet wird das ganze noch von den netten Dialogen zwischen Ed Harris und Clint Eastwood.

Musik:
Eigentlich eher Nebensache in dem Film, erinnert sie aber auch an ältere Krimiklassiker. Besonders entfalten kann sie sich besonders, anfangs als Luthor nach dem Einbruch flüchtet. Spannend! Ansonsten wirkt sie eher beruhigend auf den Film ein. Passt gut zum Gesamtbild des Films.

Atmosphäre:
Wer hier Action und Spannung en mass erwartet wird sicherlich enttäuscht. Der Krimi oder Thriller ist ganz eindeutig eher für das ältere und reifere Publikum gedacht. Kinojunkies von heute werden sich langweilen. Wirklich nett, mal wieder einen Film der alten Schule zu sehen. Eastwood scheint sich eine Menge in seiner Karriere abgeguckt zu haben. Hier wird Action, mit Spannung, netten Dialogen , Emotionen und Humor gemixt. Wobei die letzten 3 Punkte eindeutig im Vordergrund stehen. Die wenige Action ist nicht übermäßig spektakulär, sondern ist nur Mittel zum Zweck. Der nicht sehr sorgsame Vater Luthor will nur aus diese Lage herauskommen, während der Präsident ihn tot sehen will. Ist nur ziemlich schwer, wenn man kein Aufsehen will. Nachdem er aber versucht Luthors Tochter zu töten, schlägt der mit aller Härte zurück und kennt „keine Gnade“. Dabei geht er aber nicht wie in Dirty Harry Zeiten mit brachialer Gewalt, sondern mit Hirn vor. So windet er sich aus der Schlinge und sorgt für ein Happy End. Besonderes Hervorheben sollte man die kleinen Spielchen zwischen Ed Harris und Clint Eastwood. 2 Figuren die eigentlich völlig verschiedene Personen sind sich von Anfang an sympathisch und treiben ein Katz und Maus Spiel. Trotzdem stehen sie sich nicht im Weg, obwohl jeder der beiden weiß was Sache ist.

Schauspieler:
Clint Eastwood überzeugt in auf seine knorrige Art wie eh und je. Das sollte aber auch funktionieren, wenn er sich eine Rolle selbst schreibt. Eastwood ist die Identifikationsfigur im Film, der obwohl er gejagt wird nie die Ruhe verliert und für alles vorgesorgt hat. Das er die etwas zerrüttete Beziehung zu seiner Tochter nicht zu detailliert wiedergibt geht in Ordnung. Ein Herz Schmerz Fettnäpfchen wäre hier nämlich fehl am Platz gewesen.
Der Film überrascht mit einer ganzen Riege von Stars, die ihren guten Ruf nicht umsonst haben. Allen voran Ed Harris als Cop. Nur Gene Hackman hätte ich mir als Präsident ein wenig anders gewünscht. Ein wenig skrupelloser und dafür nicht so trottelig. Aber man kann ja nicht alles haben.

Fazit:
Netter Mix aus Krimi und Thriller mit hervorragenden Schauspielern und einem guten Drehbuch. An der alten Schule ist nichts auszusetzen, auch wenn die Inszenierung ein wenig altbacken wird. Gute Unterhaltung, aber nichts spektakuläres.


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