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Counterforce - Tödliche Verschwörung (1998)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 27.08.2002, seitdem 791 Mal gelesen



„Counterforce“ präsentiert sich als B-Actioner nach dem Schema von „Extreme Justice“ und „Scarred City“ und bietet mit Michael Rooker („Cliffhanger“, „Replacement Killers“) und Robert Patrick („Stirb langsam 2“, „Terminator 2“) zwei erfahrene Genreschauspieler.
Eine Spezialeinheit aus Vermummten überfällt ein Anwesen, auf dem Verbrecher einen Porno drehen. Gezielt schlagen sie zu und töten alle, die sich im Haus befinden. Der Anfang weiß durch seine professionelle Machart zu überzeugen, auch wenn der Überfall teilweise etwas zu menschenverachtend geraten ist.
FBI-Agent Matt Cooper (Michael Rooker) und Helen Simms (Diane DiLascio) von der Mordkommission untersuchen den Fall – nicht ohne Kompetenzgerangel. Doch bald wird ihnen die Gefährlichkeit der Verbrecher bewusst, so dass sie sich zusammenraufen. Die widerwilligen Partner von FBI und Polizei sind zwar altbekannt im Genre, aber die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt.

Während die beiden Beamten ihre Ermittlungen anstellen, schlägt die Einheit erneut zu und verübt weitere Anschläge auf Verbrecher, die sich der Justiz entziehen konnten. Matt bekommt einen Verdacht: Anscheinend sind die Täter frustrierte Polizisten, die zur Selbstjustiz greifen...
Der Plot von „Counterforce“ ist zugegebenermaßen nicht das Gelbe vom Ei. Oft dient er nur zur Verbindung der Actionszenen. Teilweise wirkt Cooper zudem ein wenig allwissend, wenn ihm die richtigen Einfälle wie aus dem Nichts kommen. Immerhin ist die Story recht flott erzählt und wenn man am Plot zweifelt, springt auch schon die nächste Schießerei ins Auge.
Recht gut ist die Regie, welche das Geschehen optisch ansprechend rüberbringt. So werden die recht gut gewählten Locations (Flughafen, Golfplatz, Gericht etc.) schick abgefilmt und ins rechte Licht gesetzt. Zu dem Können von A-Film-Stylisten fehlt natürlich noch einiges, aber schlecht ist die Regie von „Counterforce“ nicht.

An Action gibt es einige bleihaltige Schießereien zu bewundern. Dabei bekriegen sich meist zwei Parteien; Kämpfe einzelner gibt es kaum. Das Geballer ist zudem für einen B-Film recht gut choreographiert und, wie bereits gesagt, schön abgefilmt worden. Herausstechend ist vor allem der Showdown.
Michael Rooker gibt eine solide Performance; lediglich seine deutsche Synchronstimme könnte besser gewählt sein (da war die Wahl in „Cliffhanger“ zig-mal besser). Robert Patrick ist auch überzeugend, auch wenn seine Figur leicht zu durchschauen ist. Am besten schlägt sich allerdings die unbekannte Diane DiLascio.

Nicht neues an der B-Actionfront, aber dafür gut gemacht. Der Genrefan kann sich an den Schießereien und der guten Machart erfreuen ohne eine Perle vorgesetzt zu bekommen.


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