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Blood Father (2016)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 29.10.2016, seitdem 443 Mal gelesen



iHaveCNit: Blood Father (2016)

Trotz all den großen Releases im Kino bietet für mich der reine Heimkinosektor immer wieder Filme an, die mir gefallen und einen Blick wert sind. Aktuell ist „Blood Father“ neu für den Heimkinosektor veröffentlicht worden. Angetrieben vom Trailer und einer positiven Review eines amerikanischen Kritikers habe ich mir den Verkaufsstart vorgemerkt. Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen, dass er mir gefallen hat.

Es geht hier um John Link. Er hat eine kriminelle Vergangenheit als Biker und Gangster, ein Alkoholproblem und ist nach seiner Haftstrafe als Tätowierer in einem Trailerpark untergetaucht. Er hat seine Tochter Lydia schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, bis sie in um Hilfe bittet, weil sie sich in tödliche Schwierigkeiten gebracht hat, in der auch mexikanische Drogenkartelle involviert sind. Eine Flucht ums Überleben beginnt.

Alternde Schauspieler in Actionrollen haben mittlerweile seit „Taken“ Saison. Die berechtigte Frage hier ist, wie man den Fokus legt, um aus der Masse hervorzustechen. Ist es in „Taken“ die klassische Haudrauf-Action mit Liam Neeson, so ist es hier der Ur-Mad-Max Mel Gibson in der Rolle von John Link, der hier aus dem Film keine Haudrauf-Action macht, sondern einen tollen Hybriden aus Thriller, Vater-Tochter-Drama und Roadtrip. Der Film ist wie die Faust aufs Auge auf Mel Gibson zugeschnitten, der Link toll verkörpert und den Film hauptsächlich am Leben und zusammenhält. Der Film strotz darüber hinaus mit interessanten Nebendarstellern wie William H. Macy und Michael Parks und hat seine wichtigen Rollen noch mit Erin Moriarty als Links Tochter Lydia und Diego Luna als mexikanischen Gangster Lunah besetzt, die beide dem Plot dienlich sind, was nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss und hier super funktioniert. Vor allem Erin Moriarty als Tochter in Schwierigkeiten ist die perfekte Ergänzung für Mel Gibson, der hier super aufspielt und den Film stark einen Fokus in Richtung des Vater-Tochter-Dramas lenkt und das ganze schon fast ein Charakterstück für Gibson ist.

Dadurch entwickelt sich der Film ruhiger, als man wahrscheinlich von einem Thriller erwarten würde, doch die Atmosphäre der Südstaaten mit der Nähe zur mexikanischen Grenze, Biker-Gangs, kriegsvernarrte, korrupte und rassistische Kriegsveteranen bietet sich in dem kurzen und kompakten Film ein vom Milieu her sehr rundes und feines Bild, bei dem offensichtliche Konflikte weder zu oberflächlich noch mit zu viel Tiefgang behandelt werden und alles im notwendigen Rahmen bleibt.
Die kurzen Action-Momente des Films sind sehr gut und sehr spannend umgesetzt und bieten auch die passend derbe Darstellung mit entsprechenden Konsequenzen.

Unterhaltsam, kurz, kompakt, spannend und dramatisch. Wer sich für „Blood Father“ interessiert, sollte sich ihn nicht entgehen lassen.

„Blood Father“ - My First Look – 8/10 Punkte.


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