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Bad Boys Never Die (1994)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 15.11.2004, seitdem 1187 Mal gelesen



Wir befinden uns in den 50ern in einer US-amerikanischen Kleinstadt. Es ist die Blütezeit des Rock 'n' Roll und Dude, die Hauptfigur dieses Films, ist Rock 'n' Roller mit Leib und Seele. Doch er, seine Freundin Donna und sein bester Kumpel Nixer sind Außenseiter, die ihren Platz in dem spießbürgerlichen Kleinstadtleben nicht zu finden scheinen. Ständig steigt ihnen der sadistische Sheriff aufs Dach, meistens aber haben sie Ärger mit der Gang von Teddy, dem Sohn des Sheriffs. Alles fängt relativ harmlos mit einigen fiesen Streichen an, doch eines Tages eskaliert die Situation und Dude greift zur Schrotflinte ...

Eine Handlung im konventionellen Sinne wird einem mit BAD BOYS NEVER DIE nicht geboten. Der Film schildert viel mehr das Leben in den 50ern, wobei er kaum ein Klischee auslässt (die versiffte Frittenbude, die B-Horrormovies, die Rollschuhbahn, Caddilacs ...) und erzählt vor allem vom Lebensgefühl des Rock 'n' Roll, den Dude (fabelhaft gespielt von David Arquette) bis in die Spitzen seiner von Gel nur so triefenden Haare verkörpert. Den "Rebel without a Cause" hätte James Dean kaum besser darstellen können.


Insgesamt schwankt der Film zwischen Komödie, Hommage und Sozialdrama, wobei aber weder auf die Tränendrüse gedrückt wird, noch großartig auf Lacher gesetzt wird. Zum Schmunzeln gibt es aber durchaus zahlreiche Gelegenheiten.
Als Action-Komödie darf man den Film aber nicht betrachten. Vergleiche zu den großen Robert Rodriguez-Actionreissern (El Mariachi, Desperado) sind ebenfalls fehl am Platz, da BAD BOYS NEVER DIE neben einem (!) blutigem Schusswechsel keinerlei Action in sich hat.

Der Film besteht vor allem aus Coolness, die den ganzen Film hindurch von lässiger "Pulp Fiction"- Gitarrenmusik begleitet wird. BAD BOYS NEVER DIE ist voll von coolen Charakteren, coolen Schauplätzen, coolen, oft philosophisch angehauchten Dialogen und voll von coolem Rock, der für Dude Lebenssinn und Wahrheit bedeutet.

Mit David Arquette, Salma Hayek und einem oberfiesen William Sadler ist der Film sogar starbesetzt und nebenbei bemerkt machen alle Darsteller ihre Arbeit sehr gut. Auch die Kameraführung ist sehr gekonnt und lässt kaum den Verdacht aufkommen, dass es sich hierbei um eine TV-Produktion handelt.

Daher:
Sehr charmanter kleiner Film mit viel lässiger Mukke und verdammt viel Coolness. Selten wurden die 50er so authentisch und cool wiedergegeben. Für eine TV-Produktion ist der Film wahrlich spitzenmäßig.

Mein Fazit: It's only Rock 'n' Roll but i like it !


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