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Star Trek: Beyond (2016)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 28.07.2016, seitdem 485 Mal gelesen



Achtung, kleinere Spoiler möglich!!!


Star Trek: Beyond 
 

Da ist er also, der dritte Star Trek Film der neuen Generation. Nachdem die ersten beiden Filme sehr erfolgreich liefen, ist es klar, dass die Saga um die beliebte Crew des Raumschiffes Enterprise weiter geht. Im Jahr 2016 können wir uns daher wieder über einen neuen Film freuen und hoffen, dass er ebenso gut wird wie seine Vorgänger. Was ich persouml;nlich an dem Reboot der Serie mag ist, dass auch Neueinsteiger ihren Spaß haben und es nicht nur was für eingefleischte Trekies ist. Durch die neue Zeitlinie ist Backround wissen mehr oder weniger überflüssig und Handlung und Charaktere werden dem Zuschauer seit dem ersten Film näher gebracht. Zudem dürften die Hauptcharaktere auch nicht Trekies zu mindestens ein Begriff sein. Da JJ Abrams (Star Trek) mit der Inszenierung des neuen Star Wars Filmes allerhand um die Ohren hatte, nahm er bei diesem Film nicht auf dem Regiestuhl platz und überließ dies seinem Kollegen Justin Lin (Fast Five & Fast Six). Durch diese beiden Filme hat er im Bereich Action schon sehr viele Erfahrungen sammeln können und musste diese nun lediglich von der Straße in den Weltraum verlegen. Ob ihm das gelungen ist verrate ich Ihnen in den folgenden Abschnitten dieses Reviews.  

Besetzung: Die Besetzung ist wie schon bei den beiden Vorgängern hervorragend und beim alten geblieben. Durch Neuzugänge wie Idris Elba, der den Hauptgegner (Krall) verkörpert und die Schauspielerin  Sofia Boutella (Jaylah), wird der Cast sogar um 2 erstklassige Kollegen erweitert. Der Rest der Crew bleibt gleich und wir sehen Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), John Cho (Sulu), Karl Urban (Pille), Simon Pegg (Scotty), Zoe Saldana (Uhura) und Anton Yelchin (Chekov – RIP 2016) in ihren bekannten Rollen wieder. Auch ihre Leistung ist gut und man sieht, dass die Schauspieler in ihren Rollen mehr und mehr aufgehen. Einzig allein Zachary Quinto war im dritten Teil der Star Trek Reihe nicht 100 % an dem was er eigentlich kann, wie er uns in den beiden Vorgängerfilmen schon zeigte. Der Charakter Spock steht ja nicht unbedingt für emotionale Gefühlsausbrüche und zieht die Logik stets vor, dennoch muss ich sagen das ich mit seiner Darstellung in diesem Film nicht unbedingt gänzlich zufrieden bin. Aber wollen wir es ihm mal nachsehen und ihn deswegen nicht gleich an den Pranger stellen. 

Story: Auf die Story werde ich wie gewohnt nicht ausführlich eingehen und sie nur wenn nötig in die
Kritikpunkte mit einfließen lassen. Ich falle zwar ungern mit der Tür ins Haus, doch möchte ich gleich zu Beginn sagen, dass dieser Teil der schwächste der
neuen Reihe ist. Dies liegt unter anderem auch an der Story die in meinen Augen sehr kurzweilig ist und nicht über genügend Tiefe verfügt. Gleichzeitig bietet der Film aber mit Abstand die meiste Action und es gibt kaum Gelegenheiten um mal durchzuatmen. Zudem ist er auch der humorvollste Teil was unter anderem
auch daran lag, dass Simon Pegg mit für das Drehbuch verantwortlich gewesen ist. Humor, vor allem impliziert durch den Ingenieur der Enterprise Mister
Scott „Scotty“ selbst, steht bei vielen Situationen im Mittelpunkt und lässt uns im Kino auch mal herzhaft lachen. Das ist keinesfalls schlecht und heißt
jetzt nicht, dass es sich hier um eine Komödie handelt. Bei der Action wiederum  
muss ich sagen das es etwas zu viel war. Wie ich bereits sagte, kommt man kaum zur Ruhe und es ist immer was los. Dies auch mehr oder weniger gleich von Anfang an. Dadurch wird nicht stark auf die Entwicklung der Charaktere geachtet und abgesehen von ein paar Kleinigkeiten mit Pille, Spock und Scotty bleiben alle Crewmitglieder in ihrer Rolle gleich. Auch das Outing von Sulu ist mehr oder weniger kaum zusehen und geht in der Handlung
eigentlich völlig unter. In diesem Teil haben die Produzenten und Storyschreiber versucht einen eigenständigen Film zu erschaffen und dies ist ihnen zum Teil auch sehr gut gelungen. So gehen sie etwas weg vom üblichen Star Trek Trott und bilden neue Aspekte und Gegner.
 

Effekte & weiteres: Die Effekte sind sehr gelungen und Justin Lin hat es geschafft einen guten Film für uns Zuschauer zu inszenieren. Da der Film wie schon gesagt vollgepackt ist mit Action, ist dies auch sehr gut und nett anzusehen. Über das 3D möchte ich mich
an dieser Stelle nicht mehr auslassen und werde nicht näher drauf eingehen. Nur so viel soll gesagt sein: Im Vorfeld habe ich gelesen, dass das 3D sehr gelungen ist und es mehrere Passagen geben soll die einen vom Hocker reißen. Ich für meinen Teil konnte diese zu meinem Bedauern leider nicht erblicken und es war der übliche Quatsch! Dafür sind die Kamerafahrten imponierend und durch und durch geglückt. Dadurch werden uns gute Bilder geliefert, diese machen den
Film aber noch schneller als er eigentlich eh schon ist. Ein weiterer kleiner Minuspunkt war die Helligkeit des Filmes. Ich kann jetzt leider nicht sagen ob der Film allgemein unter diesem Punkt leidet, oder ob es einfach dem Kino (Cineplex) und der Vorführung geschuldet war. Aber der Film war in den Nachszenen sehr sehr dunkel und man hat teilweise kaum was erkennen können und sowas trübt das Kinoerlebnis dann doch hin und wieder. Der Film bietet zudem
mehrere kleinere Verweise auf die Originalserie, dazu kann ich persönlich aber nicht viel sagen da ich die Serie nicht gut genug kenne. Aber der Trekie wird
diese sicherlich erkennen und seine Freunde haben. 


Fazit: Der dritte Film der Star Trek Reihe ist wie bereits gesagt der schwächste. Die Schauspieler machen ihre
Sache gut und auch wenn ich an Zachary Quinto etwas rumgenörgelt habe, war dies auf hohem Niveau und sollte lediglich aufzeigen das er ist doch besser kann.
Die Effekte sind gelungen und liefern starke Bilder. Die Story ist leider kurzweilig und wäre ausbaufähig gewesen. Durch den Mut etwas Neues zu erschaffen und etwas aus dem üblichen Star Trek Universum zu entfliehen reicht es zwar, aber dennoch müssen sich die Autoren bei dem geplanten vierten Teil doch etwas mehr anstrengen um eine interessante und tiefgründige Story zu entwickeln. Aber Daumen hoch für den Versuch etwas Neues hervorbringen und nicht wieder Teile die wir schon kennen einfach anders darzustellen. Etwas mehr Tiefe und Entwicklung der Charaktere hätte dem Film sicherlich auch gut getan. Jetzt haben die Schreiberlinge ja genügend Zeit um sich die Story für den vierten Film zu überlegen und Simon Pegg möge bitte auch daran wieder beteiligt sein. Alles im allem werden keinem die Augen zufallen und für 2 Stunden gute Unterhaltung ist trotz meiner Kritik gesorgt. 


Persönliche Wertung: 7,5/10 Punkten.


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