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Wind River (2017)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 10.02.2018, seitdem 115 Mal gelesen



iHaveCNit: Wind River (2018)

„Sicario“ sowie „Hell Or High Water“ - 2 Filme, die mir im Jahr 2015 und 2017 richtig gut gefallen haben und wie „Wind River“ eines gemeinsam haben - Ihren Drehbuchautor, der aus „Sons of Anarchy“ als Chief Deputy Hale bekannte Taylor Sheridan. Haben in „Sicario“ der frankokanadische Meisterregisseur Denis Villeneuve und in „Hell or High Water“ noch der Schotte David Mackenzie die Regie übernommen, traut sich dieses Mal Sheridan diese Rolle selbst zu. Nach einem Thriller über den War on Drugs und ein Bankraubdrama ist nun ein Krimi die Grundlage für Sheridans Neo-Western, der sich dieses Mal keine schwitzigen, sonnendurchfluteten Regionen im Süden ausgewählt hat, sondern die eiskalte Region in Wyoming. Genauso eiskalt erwischt einen auch dieser harte, aber auch sehr einfache Thriller, der sich keineswegs von seinen beiden Vorgängern in Sheridans inoffizieller „American-Frontier-Trilogie“ verstecken muss.

Cory Lambert ist Jäger in Wyoming und findet bei seinen Jagdtouren durch das eisige Wind River Indianerreservat eine junge Frauenleiche. Die Ermittlungen soll die FBI durchführen, die die junge Agentin Jane Banner entsenden. Ohne Ortskenntnisse und Erfahrungen in der eisigen Einöde nimmt sie die Hilfe von Cory Lambert in Anspruch, der jedoch im Rahmen der Ermittlungen seine ganz eigene Motivation hat.

An Bord dieses Films hat sich Sheridan mit Jeremy Renner und Elizabeth Olsen zwei Leute geholt, die sich bereits im Blockbusterkino einen Namen gemacht und bereits gemeinsam vor der Kamera gestanden haben. Darüberhinaus bekommen wir mit Graham Greene, Gil Birmingham und einem Jon Bernthal einen tollen erweiterten Cast dazu. Der Film ist mit 107 Minuten genau richtig in seiner Länge. Der Fall ist zwar relativ einfach von seiner Struktur, doch der Film selbst hat neben der Ermittlung so viel mehr zu bieten. Charakterliche Tiefe ist bei allen Beteiligten erkennbar und sorgt für eiskalte und berührende Momente. Vor allem Jeremy ist hier mal wieder der Renner und auch Elizabeth Olsen sorgt mit ihrer eigenen Form von Engagement und Empathie dafür, sich nach einiger Zeit als Fremde in dieser Region Respekt zu verschaffen. Die charakterlichen und zwischenmenschlichen Momente sorgen auch für einen respektvollen Umgang mit der indianischen Kultur sowie die gesellschaftliche Struktur der dortigen Region. Garniert wird das noch mit roher, konsequenter Gewalt und großartigen Landschaftsaufnahmen sowie coolen Skimobilfahrsequenzen.
Klar ist das hier Taylor Sheridans Regiedebüt und klar hat er jetzt nicht so die große Erfahrung als Regisseur, aber genau dieses harte, rohe, unmittelbare und auf Grundsätzlichkeiten reduzierte kommt genau dann am Besten zur Geltung. Es sieht so aus, als ob ich auf jeden Fall weiter meine Augen auf halte, was von Taylor Sheridan noch so kommt, egal ob er nur das Drehbuch schreibt oder selbst inszeniert.

„Wind River“ - My First Look – 9/10 Punkte.


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