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Pieces - Stunden des Wahnsinns (1982)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 01.06.2002, seitdem 1011 Mal gelesen



Dies ist der erste Film überhaupt, den ich kenne, der nur von seinen Bluteinlagen lebt. Spannung ist nicht vorhanden, Action und Humor auch nicht, Niveau sucht man natürlich in diesem Film auch vergebens.

Nachdem ich auf der DVD von MIB den Trailer begutachten konnte, ging ich mit sehr hohen Erwartungen an diesen Film heran. "Einfach genial" dachte ich mir und wurde dann herb enttäuscht:

Die schauspielerischen Leistungen sind mies und die Synchronisation grottenschlecht. Dadurch hat man den Eindruck, als ob man an einen Amateurfilm geraten ist.

Alles Positive in diesem Film wurde im Trailer bereits ungeschnitten gezeigt. Normalerweise ist es ja bei Trailern üblich, daß man nur die Anfangssequenz der Morde zeigt, und auch nicht jeden Mord. Aber bei diesem Film wurden die gesamten Bluteinlagen hintereinander ungekürzt zusammengeschnitten. Meiner Meinung nach wird aber auch bei den Morden teilweise zu schnell abgebrochen, daher hatte ich auch den Eindruck, daß man beim Film mehr sehen müsste. Also rate ich jeden davon ab, der sich diese DVD besorgt, sich zuerst den Trailer anzusehen, denn neben Langeweile ist nicht mehr zu sehen in diesem Film. Die beste schauspielerische Leistung vollbringt eindeutig das Kind zu Beginn des Filmes.

Das Skript könnte von einem 12jährigen stammen, der zuviel Horrorfilme geschaut hat. Die Story ist absolut primitiv und die Dialoge einfältig. Natürlich kann ich nicht sagen, ob die Dialoge originalgetreu übersetzt worden sind. Die Mundbewegungen der Synchronisation stimmen zwar im Großen und Ganzen überein, aber die Stimmlagen, mit denen gesprochen wird, ist vollkommen unglaubwürdig. Und die Musikuntermalung ist für einen Horrorfilm vollkommen unpassend.

Allein, wie der Täter entlarvt wird: "Jetzt haben wir ihn. In seiner Kindheit wurde seine Mutter umgebracht, da hat er einen psychischen Knacks erlitten". Nur diese Tatsache entlarvt doch keinen Kettensägenmörder. Deshalb auch, weil der Leutnant schon mit besagter Person öfters gesprochen hat, und da hat er nichts von einem "psychischen Knacks" bemerkt. Anders wäre es, wenn er wüßte, daß er als Kind die Mutter selbst ermordete, aber dem ist ja nicht so.

Die Splatter-Einlagen sind größtenteil überzeugend, teilweise sieht man aber auch, daß alles nur gestellt ist, indem zum Beispiel das Messer zur Seite wegklappt.

Fazit: Für Splatterfreunde ist dieser Film bedingt zu empfehlen, auf Spannung muß man aber verzichten.


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