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Frogs (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 12.05.2003, seitdem 1470 Mal gelesen



Frogs hätte sicherlich auf irgendeine Art und Weise das Zeug zu einem Art Kultfilm zu werden. Leider verarmt die Story.


Der Millionär Crockett versammelt wie jedes Jahr seine komplette Familie auf seinem Landhaus, um insbesondere seinen Geburtstag zu feiern. Das Haus liegt in der Nähe eines Sumpfgebietes, wo sich Dutzende von Tierarten aufhalten.
Crockett hat fast den kompletten Lebensraum der Tiere zerstört. Als nun immer mehr Menschen an scheinbaren Unfällen sterben, erkennt nur der Reporter Smith die Wahrheit:
Die Tiere rächen sich für die Zerstörung ihres Lebensraums und wollen alle Bewohner des Hauses töten...


Nun ja, Frogs hat erst mal den Ray Milland Bonus. Milland, den man aus vielen Filmen der 50-70er kennt, agiert routiniert und gut. Er ist auch eigentlich der Einzigste im kompletten Film, den man neben Sam Elliot noch als Schauspieler betiteln darf, der Rest ist einfach schlecht.
Frogs ist, wie der Name schon sagt, ein Tierhorror, und man erwartet gefährliche Frösche, die Menschen fressen, so wie es das Cover vermuten lässt. Natürlich ist es nicht so. die Frösche quaken eigentlich nur herum und hüpfen um das Haus, eine wirkliche Gefahr geht von ihnen nicht aus. Dafür sind andere Sumpftiere sehr gefährlich, wie z.B. Schlangen, Spinnen, Krokodile etc.
Trotzdem kann man eigentlich nur lachen, wenn man sieht, wie die Leute umkommen. Am besten hat mir der Tod eines Menschen im Sumpf gefallen. Plötzlich fallen Pflanzenteile und Spinnenweben auf den Mann, was unglaublich weh tun muss, da er schreit wie am Spieß. Dazu leben plötzlich auch diese Art von Gebüschen und ein paar Spinnen gesellen sich auch dazu. Spätestens jetzt kann man ein lachen nicht mehr unterdrücken. Sehr geil ist auch, wie eine Frau durch den halben Sumpf rennt, sich eher durch ihre Dummheit verletzt und zum Schluss an einem Biss einer Schlange stirbt, sehr originell.
Frogs ist nicht wirklich schlecht, doch man hätte vielleicht einfach mal etwas mehr in die Gorekiste greifen sollen, denn Frogs ist total unblutig und auch das ende mag einen nicht befriedigen. Frogs hätte sicherlich ein gelungener Trashfilm werden können, leider hat er zu viele Schwächen.


Fazit: Für Trashfans und einem Bierabend mit Freunden sicherlich extrem unterhaltsam. Der Rest wird sich wohl nur langweilen.


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