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Irgendwann in Mexico (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 30.09.2003, seitdem 544 Mal gelesen



Wie erwartet stellt "Irgendwann in Mexico" den eindeutigen Tiefpunkt der Triologie dar. Schon beschähmend,wenn man bedenkt, daß der Erstling gerade mal 7000 $ kostete..
Um es kurz zu machen: Im positiven Sinne hervorzuhebene Aspekte besitzt El Mariachi 3 nicht! Das Niveau der - sofern man überhaupt davon sprechen kann - Story schwankt irgendwo zwischen sinnlos und peinlich aufgesetzt. Nicht anders verhält es sich mit den Charakteren: Entweder agieren die Darsteller lustlos, die Charaktere wirken deplaziert und überflüssig oder erscheinen nur für wenige Minuten auf der Bildfläche. Paradebeispiel Salma Hayek, die im Vorpsann an zweiter Stelle genannt wird und gerade mal etwa 2 Minuten zu sehen ist. Im Gegenzug kommt der Charakter Johnny Depps wie ein Fremdkörper rüber und sorgte bestenfalls für den ein oder anderen Lacher. Zur Story trägt er beinahe nichts bei. Doch auch das Zugpferd des Filmes, Antonio Banderas, lahmt: Er wirkt oftmals lustlos und über die gesamte Filmlänge gesehen fast schon überflüssig.
Was bleibt, ist eine wirre Ansammlung meist schlecht gemachter und innovationsloser Actionszenen, die zudem meist schon ähnlich in den voherigen Teilen zu sehen waren, verbunden durch eine Story, die den Namen nicht verdient. Alle Qualitäten eines "Deperado" lässt "Irgendwann in Mexiko" kläglich vermissen: Action und Story mit Kultpotential, heisse Schäfer-Stunden, den Wortwitz eines Tarantinos sowie das "Feuer" eines Antonio Banderas.
Quasi als Strafe wird der geplagte Zuschauer zudem noch mit zahlreichen Untertiteln bei spanischem Dialog belästigt und mit ständigem Gitarrengedudel eingelullt.

Letztlich fragt man sich echt, wofür man hier Eintritt gezahlt ha ? Ja genau! Einen schlechten Witz und ironischerweise ist es eben ein Solcher, der die beste Szene des Filmes stellt: Den "dritten" Arm :)

Fazit: Als eigenständige Hirnlosunterhaltung wäre der Film brauchbar gewesen. Da er sich jedoch an seinen Vorgängern messen lassen muss, kann es nur ein Fazit geben: In jeder Hinsicht armseelig und gleichzeitig eine Bankrotterklärung seitens Robert Rodriguez!


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