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Vertical Limit (2000)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 23.02.2009, seitdem 385 Mal gelesen



Bergfilm, dramatisch, mit blassen Gesichtern…22.02.2009

Filme rund um Geschehnisse in den Bergen zeichnen sich nur selten durch eine feindurchdachte Story aus. Das macht aber selten etwas, wenn als Ausgleich dafür atemberaubende Aufnahmen geliefert werden. Sicher, ich bin kein Freund vom Trenker Luis, aber schon der hatte vor vielen Jahren einen Blick für das Wesentliche des Bergfilms. Man darf natürlich diesen Film hier nicht mit dem legendären Cliffhanger vergleichen, denn hier geht es nur um eine reine Rettungsaktion, die aber sehr dramatisch in Szene gesetzt worden ist. Der Film eignet sich nicht für Leute, denen die Natur im allgemeinen und der Bergsport im besonderen keine Freude bereitet, daher seien diese hiermit gewarnt. Actionszenen in üblicher Form gibt es auch nicht, dafür aber zahlreiche Logikfehler, die aber im Rausch der Bilder nicht sehr deutlich zutage treten. Also Hirn aus, Spaß ab…

Wir folgen eigentlich nur ein paar an sich uninteressanten Nasen auf eine Bergtour am K2. Dieser Berg in Pakistan ist nicht so hoch wie der Mount Everest, aber ungleich schwerer zu besteigen. Auch das Wetter ist hier dem Menschen eher feindlich gesonnen, aber das ist in den Bergen überall nicht anders, der Mensch ist dort nur geduldeter Gast, dessen Fehler hart und unbarmherzig bestraft werden. Am K“ also will der Milliardär Vaughn zeitgleich mit einem Flugzeug am Gipfel sein, um diesen Triumph als PR-Maßnahme für die neugegründete Fluglinie zu nutzen. Doch es kommt anders…und Vaughn samt zwei Begleitern werden von einer Lawine in eine Gletscherspalte befördert. Es ist nun an Peter, dem Bruder einer der Begleiterinnen, die Rettungsmaßnahmen einzuleiten und erfolgreich zu beenden. Aber man sollte nicht rechnen…drei Mann verschüttet, sechs Retter unterwegs, nur drei Personen kommen wieder zurück…ist so etwas nun ein Erfolg?

Doch hierüber sollte man nicht diskutieren, auch nicht über die zahlreichen kleinen Handlungsfehler, die allesamt nur dazu dienen, die Story schnell voranzutreiben. Am besten läßt man sich auf die wirklich spektakulären Bilder ein, ohne lange darüber nachzudenken, und dann wird man mir zustimmen, daß einige Sequenzen wirklich haarsträubend spannend sind. Tricktechnisch kann man hier ebenfalls nicht murren, sieht alles prima aus und wirkt durch und durch real. Dagegen sind die Darsteller eher weniger toll, im Gedächtnis bleiben nur die Herren Paxton und Glen, wobei letzterem eine ziemlich blöde Nebenhandlung spendiert wurde. Der Rest der Schar ist Kanonenfutter, ganz schlimm beim Hauptdarsteller in der Rolle des Peter. Blond, blauäugig, aus Amerika, aber mehr ist da auch nicht, beim besten Willen nicht. Egal, denn die Hauptrolle hat in meinen Augen der Berg, und der muß nicht viel tun außer eisig dastehen und den Menschen abschmettern…8/10.


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