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Asterix erobert Rom (1976)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 15.07.2005, seitdem 1039 Mal gelesen



Tja, „Asterix erobert Rom“. Das sagt doch schon alles, oder?

Es war der erste Asterix Zeichentrickfilm, der nicht auf einer schon vorhandenen Comicvorlage basiert. Viele halten dies für einen dicken Wermuthstropfen, wobei ich mir einen Comic basierend auf der Geschichte auch sehr gut vorstellen könnte.

Die Leute, die sich über diesen Film am meisten aufregen, sind wahrscheinlich auch die, die sich bei jedem Film über Detailtreue aufregen würden. (Siehe z. B. die Herr der Ringe Verfilmung) Also nur eingeschränkt ernst zu nehmen.

Es geht darum, dass Caesars Berater ihn solange mit den „gottgleichen Gallieren“ nerven, bis ihm der Hut hochgeht und er seinem Stab und dem gesamten römischen Reich mit 12 Prüfungen, die er den Galliern auferlegt (wie beim historischen Vorbild Herkules) beweisen will, dass es sich nicht um Götter handelt.

Der Zeichenstil ist für die Zeit anstandslos und sehr gut umgesetzt. Das Asterix-Feeling kommt zu jeder Minute wie in den Comics rüber. Bei fast keiner Szene kann man sich das Schmunzeln verkneifen.

Die Synchronstimmen sind gut gelungen und passen zu den Charakteren. Schon alleine Obelix ist schon genial, von dem (beinahe hysterischen) Gaius Pupus abgesehen. Schade, dass nur wenige Prominente Sprecher dabei sind, aber das kann auch an meinem Alter liegen. (Schliesslich war ich 1975 noch nicht anwesend und kannte viele der damaligen Prominenten nicht…)

Die musikalische Untermalung ist sehr nett gelungen, wenngleich auch nicht oscarreif. Auf jeden Fall untermalt sie die Stimmung gut, fällt nirgends unangenehm auf, und passt sich der Dynamik der Story gut an.

Alles in allem ist dies neben Asterix & Cleopatra mein Liebling Asterix Movie. Er ist kurzweilig und besitzt einige Anspielungen auf die Realität (womit Hardcore Asterix Fans ja ebenfalls Probleme haben) wie z. B. das Haus das Verrückte macht. Gerade die späteren Filme wie Operation Hinkelstein oder Asterix in Amerika erreichen bei weitem nicht mehr diese lustige Unbeschwertheit.

Natürlich ist es kein Film, in denen Moral und Werte wie in einem Drama abgehandelt werden. Die oben genannten neueren Titel neigen schon eher zur Darstellung von dramatischen Begebenheiten und zur Ausstaffierung derselben.

Dagegen weiß man hier halt, was man hat: Eine sehr witzige und eigensinnige Zeichentrickkomödie, die jung und alt gleichermaßen Spaß bereitet. Vielleicht hätte man am drum herum noch etwas feilen können, und damit meine ich besonders den Soundtrack. Darum gibt es hier nur eine 9 anstatt einer glatten 10.


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