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Asterix erobert Rom (1976)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 19.08.2009, seitdem 480 Mal gelesen



Einmal mehr scheitern die Versuche Cäsars und seiner Legionen, das kleine gallische Dorf zu erobern und schon werden Stimmen in Rom laut, dass es sich bei den widerspenstigen Galliern um Götter handeln könnte. Um dies zu widerlegen, stellt er ihnen zwölf im Grunde unlösbare Aufgaben und bietet ihnen seinen Rücktritt an, falls sie doch bestehen sollten.

Gerade in den letzten Jahren gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass ein guter Animationsfilm zwangsläufig mit seiner Optik, den modernsten Möglichkeiten, den, am Computer entstandenen Figuren physisch Leben einzuhauchen und weiteren technischen Spielereien steht oder fällt. Gelegentlich bleibt dabei ein wirklich guter Unterhaltungswert aus, vor allem für Erwachsene, da manche Werke, besonders aus dem Hause Pixar, mitunter arg kindgerecht und naiv daherkommen. Da ist es teilweise gut zu wissen, dass die alten Klassiker ihren Reiz bis heute zum Teil kaum eingebüßt haben.

Zwar werden auch hier nur die verschiedenen Elemente der Reihe variiert, aber im Endeffekt ist es vor allem die gelungene Grundidee, die "Asterix erobert Rom" zum besten Vertreter seiner Reihe macht, die die Comics unterm Strich ambitioniert und solide auf die Leinwand brachte, sie aber nie so recht zu erreichen vermochte. Die zwölf Aufgaben gestalten den Film zwar ein wenig episodenhafter als die anderen Folgen, sorgen aber für den perfekten Kurzweil und ließen der Kreativität der Macher einige Freiräume, die von diesen durchaus genutzt werden.

So wird bei einigen Aufgaben hervorragender Slapstick aufgetischt, man denke nur an den Wettlauf oder an den Speerwurf. Natürlich wird dabei auch wieder ordentlich geprügelt, wobei diese Gags, die nach Spencer/Hill-Manier durchaus für ein dauerhaftes Lächeln sorgen, hier glücklicherweise nicht allzu oft Verwendung finden, sodass sie, anders als bei vielen anderen Teilen der Reihe, auf Dauer keine Ermüdungserscheinungen verursachen.

Noch besser gelingen die satirischen Stellen. Die Aufgabe, bei der Asterix und Obelix schließlich einen einfachen Passierschein in einem Verwaltungsgebäude besorgen sollen, gehört sicherlich zu den amüsantesten Stellen der Geschichte des Trickfilms, während andere Aufgaben ebenfalls gelingen, manche den Spaß aber auch ein wenig schmälern. Vielmehr gibt es zu diesem sympathischen, meist amüsanten und kurzweiligen Trickfilm im Grunde nicht zu sagen.

Fazit:
"Asterix erobert Rom" unterhält mit einer Mischung aus Slapstick und ein paar satirischen, hintergründigen Gags sehr gut und ist damit ein sympathischer Trickfilm für die gesamte Familie und darüber hinaus sicherlich der beste Vertreter der alten Asterix-Teile.

73%


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