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Prototype (1992)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 3 / 10)
eingetragen am 17.03.2016, seitdem 184 Mal gelesen



Los Angeles 2057, Mitte des 21. Jahrhunderts. Kybernetisch umgewandelte Menschen, die Omegas, wurden geschaffen, um die aufbegehrende Bevölkerung zu unterdrücken. Doch die Omegas begannen, ihre Programmierung selbständig zu verändern und ebenfalls aufzubegehren. So wurde eine neue Generation Cyborgs geschaffen: Die Prototypes, die nur dazu da sind, die Omegas zu vernichten. Als Chandra noch ein kleines Mädchen war, wurde ihr ein Omega-Implantat eingebaut. Nun ist es zwanzig Jahre später und Chandra ist Anführerin einer Rebellengruppe. Ihr bester Freund ist Hawkins, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Um endlich wieder gehen zu können, entschließt Hawkins, sich in einen Prototype umwandeln zu lassen. Gesagt, getan, aber nun ist er der natürliche Feind von Omega-Chandra.

Gerad vom Kollegen Phillip J. Roth erwarte ich eigentlich nicht viel. Etwas Action, ein wenig Science Fiction, da ist er zuhause, das scheint sein Ding zu sein. Da paßt der Beginn auch recht gut dazu als ein Prototype in bester Terminator/Nemesis Manier mal eben so etwas wie ein Rebellenlager aufmischt, um seine Programmierung zu erfüllen, nämlich die Omega Cyborgs zu terminieren. Die Action ist zwar nicht dolle und wenig inspiriert, aber es ist zumindest Action, was dem Restfilm leider später weniger interessiert.
Was folgt ist dann ein schwacher Bastard aus Drama, SciFi und Actionelementen, der zielsicher immer dann, wenn droht das irgendetwas potentiell wichtiges passiert, selbiges mit unendlich viel Gerede wieder kaputt zu quatschen. So zieht sich das Ding furchtbar in die Länge. Aber auch schon die Story selbst ist ziemlicher Quark. Um die Menschen zu kontrollieren werden Omega Cyborgs geschaffen und als die ihren Festplattenrappel bekommen erschafft man Prototypes um die Omega wieder zu ent-erschaffen. Klingt wenig logisch.
Wenn sich jetzt dann aber wenigstens die verschiedenen Cyborg Gruppen und der menschliche Untergrund ein paar Lasergefechte liefern würden, dann hätte man zumindest einen mediokren B-Reißer am Start, aber das nette Drehbuch arbeitet lieber in Richtung Liebesdrama und Identitätskrise. Da verliebt sich ein Rollstuhl Vokuhila in eine Kämpferin, läßt sich aus Hüftabwärts-Frust zum Prototype wandeln und muß entdecken, das seine Angebetete die Tochter des anfangs getöteten Omega Fritzen ist. Dazu kommt noch Enttäuschung auf der Platine, als er entdecken muß, das er von seinem Schöpfer nur benutzt ist und quasi allein auf sich gestellt ist.
Das Ganze klingt nicht nur öde, sondern ist es eben auch. Dazu paßt auch der wüstengelbe Farbfilter und auch die wenig futuristischen Locations, die im realen Leben vermutlich ein altes Fabrikgelände darstellen. Diesen billigen SciFi Reißer kann man sich getrost verkneifen.
3/10


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