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Insanity (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 06.02.2005, seitdem 267 Mal gelesen



Ein Pärchen [ Raymond Wong, Kathy Chau ] zieht in ein noch unbewohntes Viertel ein. Als der Mann von seiner Arbeit nicht nach Hause kommt und ein Cop [ Simon Yam ] sein leeres Auto vor der Haustür findet, ruft er seine Kollegen an. Währenddessen streift scheinbar ein Psychopath ums Haus und hat bereits den Hund auf dem Gewissen.

Übertrieben geschrieben und auch fehlinszenierter Film, der nach dem ganzen gezeigten Humbug auch nicht mehr ernst, sondern höchstens als aufgedrehte Persiflage eines Thrillers zu nehmen ist, die Hokuspokus - Version davon.
Er ist natürlich auch vorhersehbar, spielt zwar zwischendurch ganz geschickt mit falschen Hinweisen und einigen Tricks; aber man muss sich nur den Cast genau ansehen, um zu wissen, woran man ist.
Die erste Hälfte kann jetzt auch gar keine grossartige Atmosphäre aufbauen, wirkt eher wie die HK - Fasssung von CHUCKY - DIE MÖRDERPUPPE.
Das Ehepaar bekommt nämlich von der Schwiegermama zum Einzug eine gar zu hässliche Holzfigur als Glücksbringer geschenkt, die sich wie ein lästiges und unverschämtes Product Placement durch den ganzen Film zieht.
Sie fällt dem Mann beim Sex auf den Kopf, die Frau ertränkt sich beim Ansehen der Figur fast selber im Swimmingpool. Dazu scheint sie sich auch selbständig machen zu können, wechselt die Plätze und rollt auch schon mal in dunkler Nacht durchs Haus. Ausserdem hat das Pärchen unabhängig voneinander grausige Versionen, die - schwangere - Frau verprügelt deswegen ihren Frauenarzt und versucht drohendes Unheil durch Blutspenden abzuwenden.
Später wird es dann besser; sobald der Eindringling im Haus und enttarnt ist, wird das Tempo angezogen und sich fast zu einem Actionflick entwickelt, einigen Glasstunts inklusive.
Horror kommt natürlich nicht auf, da kann der Maniac auch zehnmal wie Kai aus der Kiste hüpfen, dafür ist es jetzt zu spät. Auch patzen wieder einige Szenen grandios, zumindest bekommt die Puppe weiter ihre close up's.
Letztlich ist die Grundidee wieder mal nicht von so schlechten Eltern und besser als das Endergebnis. Durch Verschmelzen von Genres und Stimmungen entstand dann zwar kein wirklich guter Film, aber unterhaltsam und kurzweilig ist es trotzdem.


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