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Rückkehr des King Kong, Die (1962)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 18.03.2009, seitdem 531 Mal gelesen



Kommt, stecken wir einen Mann in ein Affenkostüm und lassen ihn gegen Godzilla antreten! Die Grundidee für "Die Rückher des King Kong" war geboren. Das fulminante Treffen zweier Monster-Ikonen aus verschiedenen Jahrzehnten. Das muss doch spektakulär werden... oder?

Aber es gab im Jahr 1962 leider noch keine wirklich ausgereifte Computertechnik und die Sache mit den Puppen war spätenstens seit den 40ern aus der Mode. Stattdessen beschränkt man sich auf das, was man kann. Und genau deswegen verkleiden sich zwei Männer als King Kong und Godzilla und toben sich auf einer Wiese aus. Eine nette Idee, die aber an ihrer kindlich-naiven Präsentation scheitert, es sei denn man kann sich für sowas begeistern.

Die Story an sich ist auch im wahrsten Sinne des Wortes Banane. Ein japanischer Konzern findet auf einer Insel den riesigen Affen King Kong, der dort als Gott veehrt wird. Aus einer spontanen Laune heraus, entschließen sie sich, den Affen zu fangen um ihn nach Japan zu bringen. Gesagt, getan. Rein zufällig erwacht gleichzeitig Godzilla anscheinend aus einem Winterschlaf und sucht sich ebenfalls Japan als nächstes Urlaubsziel. Herrje, wer wohnt denn da noch freiwillig?

Man entschließt schließlich, die beiden unaufhaltsamen Kreaturen aufeinander loszulassen. Nun bekämpfen sich King Kong und Godzilla natürlich auf das Blut, schleudern sich rum und werfen angemalte Pappe- oh, entschuldigung, natürlich richtig große Steine durch die Gegend rum. Zwischendurch muss auch mal die Stadt dran glauben und büßt unter anderem mal wieder eine Spielzeugeisenbahn ein, die selbstverständlich in der nächsten Aufnahme von innen zu sehen ist und eine in Panik geratene Menschenmenge zeigt. Ein Fest der Unterhaltung ist es ja schon, wenn zwei als Monster verkleidete Männer auf eine Spielzeugstadt losgehen.

Darüber hinaus bietet der Film auch ein ungewöhnliches Maß an Humor. Besonders in der ersten Hälfte gibt es einige gewollte Schmunzler und die sympathischen Japaner scheinen diesen Film selbst nicht ganz ernst genommen zu haben. Dennoch hat auch dieser Godzilla-Film trotz seiner billigen Präsentation und der hanebüchen Story einen sehr hohen Unterhaltungswert und definitiv einen eigenen Charme. Ich warte ja noch darauf, dass sich die Amis entschließen, das ganze als gewaltiges Crossover neu zu verfilmen, immerhin wurden Godzilla und King Kong ja auch neu verfilmt. Aber ob das an den naiv-billigen Charme des Originals rankommen würde, wage ich zu bezweifeln.

Fazit

Ein unglaublich billiger und manchmal peinlich-lustiger Film, der stellenweise sehr viel Humor besitzt und mit seiner blinden Zerstörungswut Kinder- und Fanherzen höher schlagen lässt. Eine Frage des persönlichen Geschmacks bleibt dieses laute Monster-Theater aber dennoch.

5/10


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