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Godzilla und die Urweltraupen (1964)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 19.11.2011, seitdem 279 Mal gelesen



"Godzilla und die Urweltraupen" ist einer der frühen Filme der ersten Godzilla Generation (1954-1975) und der erste in dem er auf Mothra trifft. Selbige feierte ihren Monstereinstand bereits 3 Jahre zuvor in ihrem Solo-Film "Mothra bedroht die Welt" und hat sich seit dem zu einem der beliebtesten Toho-Monster entwickelt, das noch einige Solo-Filme spendiert bekam und auch bei Godzilla regelmäßig vorbei schauen durfte.

Vergessen ist dieses Mal gottseidank auch der Klamauk des letzten Godzilla-Films mit King Kong. Zwar gönnt man sich immer noch das ein oder andere Comedy-Element wie z. B. den Redaktionskollegen mit seinen Eiern, aber im Großen und Ganzen ist die Geschichte ziemlich ernst ausgefallen und auch so inszeniert.
Es gibt viele sehr moralische Szenen in der Handlung, die größte ist sicherlich als die drei Hauptfiguren auf der Mothra-Insel um Hilfe flehen und die Fehler der Menschheit im Umgang mit der Atombombe einräumen. Aber auch das Schicksal der bösen Kapitalisten die das Ei vermarkten wollen spricht für sich und selbst an den lustigen Stellen herrscht oft ein recht satirischer Ton wie in den Auftritten des immer grinsenden Lokalpolitikers, dem es sichtlich nur um die eigenen PR geht.

Darüber hinaus herrscht hier auch ein gutes Verhältnis zwischen den Handlungsszenen mit den menschlichen Darstellern und Monsteraction. Steht am Anfang das Ei im Mittelpunkt und Mothra darf in ein paar ersten Szenen schon Präsenz zeigen, so hat in der Hälfte des Films Godzilla seinen großen Auftritt mit allerlei Zerstörung und Geplänkel mit dem Militär, bevor es am Ende zum großen Finalkampf der beiden kommt.
Und auch hier herrscht erfreulicher Weise wieder der ernst. Vergessen sind die kuriosen Showeinlagen des Vorgängers. Stattdessen geht es heftig zur Sache und der ultimative Showdown zwischen Godzilla und Mothras Larven wird regelrecht zum taktischen Manöver. (also für Godzilla-Verhältnisse zumindest)

Natürlich auch mit dabei, wie immer wenn Mothra mitmischt, sind auch die Gesangseinlagen der Mini-Zwillinge. Nun bin ich kein wirklicher großer Fan der beiden und es liegt wohl auch maßgeblich an ihnen das auch Mothra nicht zu meinen Lieblingen zählt, aber hier sind sie doch noch ganz erträglich. Zwar stimmen sie des Öfteren ihr Liedchen an, aber es ist dankenswerter Weise auch immer recht schnell wieder vorbei. Nicht so wie in manch anderem Mothra-Feature, wo sie mitunter schon mal ein paar Minuten loslegen dürfen.

So zähle ich "Godzilla und die Urweltraupen" dann auch klar zu den besseren Filmen der ersten Generation, und zu dem zu denen die man auch heute noch gut anschauen kann ohne das sich ihr Alter allzu negativ bemerkbar macht. Klar sind die Kostüme und Effekte gemessen an den neusten Godzillas doch recht in die Jahre gekommen. Aber dank der stimmigen Geschichte und der ausgewogenen Aufteilung des Films ist er immer noch gute Godzilla-Unterhaltung.


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