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Godzillas Todespranke (1967)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 18.02.2010, seitdem 323 Mal gelesen



Abt. Return of the Gummianzugmonster

Irgendwie mag ich die alten Godzi Streifen, die meisten hab ich als Kind mal gesehen und kann mich nur dunkel daran erinnern. Als bei Ebay ein Exemplar mal wieder f├╝rn schlappen Euro zu erben gab, hab ich einfach mal zugeschlagen. Leider war der Titel allein schon ein ziemlicher Beschi├č, good old Godzilla kommt hier n├Ąmlich gar nicht vor, stattdessen lernen wir seinen koreanischen SchwippSchwager Yongary kennen, der aber ├Ąhnlich aussieht, beinahe genauso br├╝llt und ebenfalls hobbym├Ą├čig St├Ądte gro├čfl├Ąchig umbaut. Na mal schauen was die Koreaner aus dem Thema machen.
Womit sollte man einen z├╝nftigen Monsterfilm eigentlich beginnen? Ganz klar mit einer langen After Wedding Unterhaltung und mit einem nervigen Dreik├Ąsehoch in kurzen Hosen der Erwachsenen Streiche spielt und dem Zuschauer ├╝ber die gesamte Laufzeit mit Klugschei├čerei bel├Ąstigt.
Die Story ist die ├ťbliche, im mittleren Osten spielt man mit A-Bombs, Monster wird erweckt und h├Ąlt Kurs auf Seoul (diesmal bleibt Tokio ungeschoren). Bis Yongary erstmals nach 20 Minuten (von insgesamt nur 65) sch├╝chten seine R├╝ckenflosse aus der Erde h├Ąlt, kann man getrost nochmal seine Sockenschublade ordnen, dann aber gehts los. Zugegeben das Monster sieht irgendwie ... d├Ąmlich aus, die Modelltricks reichen von unter aller Kanone bis naja geht so, aber es schlie├čt sich eine 40 min├╝tige nonstop Zerst├Ârungsorgie an die einfach Spa├č macht. Wer beim Anblick der Spielzeugpanzer, die selbst ein f├╝nfj├Ąhriger nicht f├╝r echt halten w├╝rde, nicht losprustet hat kein Herz f├╝r Trash. Das Ende will ich dabei nicht verraten, aber der Film tuts n├Ąmlich auch nicht, irgendwann macht ratsch und eins zwei Filmrisse sp├Ąter ists vorbei, Sinn macht dieses Ende jedenfalls nicht.
Das das Yongary Vieh ein simpler Godzilla Rip-Off ist wird sofort klar, gleiche Story, gleicher Ablauf, alles wie bei den Japanern. Bild und Ton sind auch nicht gerade das wahre Vergn├╝gen, aber es geht auch um einen ├╝ber 40 Jahre alten Film. Trotz allem macht die Todespranke aus Trashsicht durchaus Spa├č und sei es nur um sich ├╝ber die einfachen Effekte zu am├╝sieren. Es wird jede Menge zerst├Ârt und daf├╝r holt man sich ja solche Streifen. Abz├╝ge in der Punkteskala gibts nat├╝rlich f├╝r das Nervkiddie. Bleiben 6/10


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