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2 Fast 2 Furious (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 09.01.2007, seitdem 617 Mal gelesen



Nach seiner Loyalitätsverwirrung in "The Fast and the Furios" verfällt Brian O'Connor (Paul Walker) im zweiten Teil erneut einem Undercovereinsatz. Er soll im Sonnen-gefluteten Miami dem Montana-Abklatsch Carter Verone (Cole Hauser) Straftaten nachweisen. Zur Seite stehem O'Connor Roman Pearce (Tyrese Gibson) und Monica Fuentes (Eva Mendes) - beide ebenfalls undercover.

Was bei dieser Fortsetzung schon bald auffällt: Wo ist Vin Diesel? Der Film macht kein Geheimnis daraus, dass er eigentlich nur um dessen Figur bzw. die Konstellation O'Connor/Toretto herum aufgebaut wurde. In das Coolnessvakuum springt Rapper Tyrese ein. Und ganz ehrlich: Der Knilch passt in keinster Weise in diese Rolle. Ganz im Gegenteil enttäusch seine schlecht geschriebene, flache Figur und seine miserablen, schauspielerischen Leistungen. Aber nach dem dritten mal Anschauen muss ich zugeben, dass ich für diese Kombination inzwischen ein paar Lacher rausbringen konnte; ein bisschen Sympathie ist also vorhanden. Ungefähr so, als hätte ich Mitleid mit einer Schildkröte, die auf dem Rücken liegt. Paul Walker als Protagonist gefällt mir in seiner minimalistischen Rolle wieder genauso gut wie einst: Er ist wieder eine Knalltüte par excellence, was sich vor allem in seiner hampeligen Gangart und seiner "Wow, ich spiele den Protagonisten"-Mimik niederschlägt. Das gefällt mir!

Das Konzept "Wenig anstrengende Story, dafür aber Autos und Mädels" wurde nicht nur beibehalten, sondern noch konsequenter gestaltet: Es gibt jetzt noch mehr Rennen, diese sind noch leichter zu durchschauen, die Mädels sind zahlreicher und sinnloser (denn einen Nutzen hat Devon Aokis Rolle bestimmt nicht) und der Bösewicht ist wirklich böse und kein komplizierter Mix aus verschiedenen Charakteristika. Ziemlich leicht zu verdauen und auch arg mainstreamig, aber so kann man es sich trotzdem noch gut anschauen. Stilmäßig macht der Film nichts verkehrt, beeindruckt aber nicht mehr so schön wie beim Erstling. Das Quantum wurde aber gesteigert. Dazu noch der Szenesoundtrack und das Massen(-tuner)publikum gibt sich zufrieden.

Erwähnenswert ist natürlich noch Cole Hauser in seiner Montana-rolle. Seine Mimik kommt echt ganz gut rüber, was bei der einspurigen Klischeerolle auch bitter nötig ist. In "Pitch Black" war er trotzdem besser. Eva Mendes bietet nette Schauwerte und liefert eine Leistung von ca. Tyrese + Paul Walker ab - also ganz solide. Pfannkuchengesicht Aoki überrascht darüber hinaus in ihrer sinnlosen Rolle: Während sie mich in "DOA: Dead or Alive" ob ihrer unpassenden Rolle schwer ankotzte, kam sie hier sogar fast sexy rüber. Fast. Sie sollte bei atmosphärischeren Filmen wie "Sin City" bleiben.

"2 Fast 2 Furious" ist dank seiner Hauptdarsteller so abartig naiv, dass es schon beinahe wieder eine Freude ist. Die Tunergeneration geilt sich dazu noch an Autos und Mädels auf. Der Film verspricht anspruchslose Unterhaltung ohne große Überraschungen und ist soweit wirklich gelungen.


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