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2 Fast 2 Furious (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 3 / 10)
eingetragen am 09.07.2004, seitdem 1714 Mal gelesen



Irgendwie war es im Nachhinein doch logisch, dass “The Fast and the Furious” so ein großer Kassenerfolg wurde, da zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Art und Weise für die richtige Zielgruppe produziert wurde, ganz berechnend und auf Hochglanz gebracht. Ein zweiter Teil lag da nicht fern und die Macher konnten das Rezept des Erstlings beruhigt wieder verwenden, als Koch wurde dieses Mal aber John Singleton engagiert, der bis dato eher für anspruchsvollere Filme bekannt war (“Boyz N the Hood“), mit dem “Shaft”-Remake aber schon ein paar Mainstream-Erfahrungen sammelte.

Auf Vin Diesel musste man verzichten, denn der konnte sich inzwischen vor Angeboten kaum retten und ließ mit Rob Cohen lieber die Gurke “Triple xXx” vom Stapel. Sein Verlust schmerzt “2 Fast 2 Furious” ziemlich, denn wo er im ersten Teil die meisten inhaltlichen Lücken mit einer gehörigen Portion Macho-Ausstrahlung wettmachen konnte, dürfen jetzt Paul Walker und der Rapper Tyrese Gibson undercover ermitteln. Leider fehlt denen sowohl schauspielerisches Talent als auch Charisma, wobei Walker immerhin einen sympathischen Sonnyboy abgibt, Tyrese dagegen jeglichen Kredit mit seiner Protzerei verspielt.

Einen richtige Plot gibt es übrigens gar nicht, tatsächlich beschränkt sich der Film auf Tuning und Rasereien, was Nicht-Autofreaks ganz schnell zum Gähnen bzw. Lachen bringt, zumal das Dicke-Hose-Gehabe der Fahrer manchmal unfreiwillig komisch ist. Die Kisten sehen ebenfalls ziemlich lächerlich aus, gerade so, als ob Matchbox ein paar quietschbunte neue Modelle auf dem Markt gebracht hat. In den rasanten Actionszenen können einem da vor lauter Farben leicht die Augen übergehen, da der Schnitt in noch höheren Frequenzbereichen liegt als beim Vorgänger. Besser macht das die Action nicht, weil sie stellenweise viel zu computeranimiert aussieht und die Stunts zwar gut inszeniert, aber so übertrieben dargestellt sind, dass es nur zu einem verächtlichen Grinsen reicht. Den Vogel schießt hierbei die Schlussszene ab, bei der Roman und Brian nach einem ewig langen Flug vom Ufer auf dem Dach eines Motorbootes landen.

Leichtbekleidete Gangsta-Chicks, krasser HipHop, getunte Kisten und röhrende Motoren - alles wieder in Hochglanz, alles wie gehabt. Bloß, dass “2 Fast 2 Furious” noch eine Spur simpler gestrickt ist als der Vorgänger (ja, das geht!) und ein Aushängeschild der Marke Vin Diesel fehlt. Über Langeweile kann man sich zwar nicht beschweren, aber insgesamt geht dieser zweite Teil nur knapp als unterer Durchschnitt durch. Zielgruppentechnische rockt das natürlich wieder tierisch, aber solche Leute dürften dann nicht einmal das Wortspiel im Titel verstehen...


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