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Cooler - Alles auf Liebe, The (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 07.01.2008, seitdem 440 Mal gelesen



Der geborene Pechvogel William H. Macy arbeitet in einem Casino als Cooler, (Verdeckter Angestellter, der versucht Glücksstränen von Spielern zu unterbrechen) da er auch den Menschen in seiner Umgebung Pech bringt. Doch dann verliebt er sich in Maria Bello, die eigentlich beauftragt worden war, um mit ihm zu schlafen und auf einmal verwandelt er sich in das genaue Gegenteil und bringt sich selbst und anderen Menschen Glück, was dem Casino-Besitzer Alec Baldwin missfällt.
Die Story ist außergewöhnlich, da sie einzigartig und sehr innovativ ist. Die Wendung, dass der geborene Verlierer auf einmal Glück statt Pech hat, ist sehr gut gelungen und bringt die Geschichte früh in Gang. Da es so viele Rückschlage und Katastrophen im Laufe des Films gibt rechnet der Zuschauer kaum noch mit einem guten Ende, dass aber natürlich doch noch eintritt. Dass Macy von seinem Sohn, seiner neuen Freundin und vom Casino-Leiter mehrfach hintergangen wird macht ihn sehr liebenswert und lässt den Zuschauer stark mitleiden. Dass Baldwin am Ende seine Meinung ändert und sogar sein Leben für Macy opfert, ist eine sehr rührende und gute Wendung, die den Zuschauer äußert fröhlich stimmt. Dass Bello Macy wirklich liebt kommt erst in der Mitte des Films heraus, ist aber gut, wenn auch vorhersehbar, gemacht.
Dem Film wurde vorgeworfen, dass er sich im zweiten Teil zu sehr mit dem Thema Mafia beschäftigen würde und sogar beim Paten klauen würde. Ich denke nicht, dass dem so ist. Die Mafia-Aktivitäten von Baldwin erhöhen nur die Spannung und lassen das happy-end, dass sehr vorhersehbar gewesen wäre, vorläufig in weite Ferne rücken. Dass Macy Baldwin dann mit nur einer einzigen Rede überzeugt bekommt, dass er ihn in Ruhe lassen soll, ist ein wenig naiv, stört aber alles in allem kaum. Ich finde auch nicht, dass der Film zu melancholisch und zu nostalgisch ist, die Sentimentalität ist nicht übertrieben worden und macht den Film nur besser, da er den Zuschauer so besser in seinen Bann ziehen kann.
Die Filmmusik ist ebenfals gut gelungen, auch Kamera und Schnitt sind gut. Technisch gibt es an dem Streifen nichts auszusetzen.
Die Darsteller sind hervorragend. Macy ist enorm liebenswert und in der Rolle des ewigen Verlierers in absoluter Top-Form, kein Wunder, dass er in "Born to be wild" eine ähnliche Rolle bekam. Maria Bello ist ebenfalls sehr liebenswert und spielt sehr stark. Außerdem sind Macy und Bello sehr mutig, auch in den freizügigen Sex-Szenen auf Body-Doubles verzichtet.  Alec Baldwin ist in einer ungewohnten Rolle als knallharter Mafiosi zu sehen, löst diese Aufgabe jedoch perfekt, sodass seine Oscar-Nominierung auf jeden Fall gerechtfertigt ist.
Zusammenfassend ist "the cooler" eine sehr spannende und emotionale Tragi-Komödie über Glück und Pech mit hervorragenden Darstellern.


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