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Passion Christi, Die (2004)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 13.04.2007, seitdem 488 Mal gelesen



Die Passion Christi

Mel Gibsons Beitrag zur Kreuzigungsgeschichte Jesu!

Der Inhalt bezieht sich auf die letzten 12 Stunden des Jesus von Nazareth.
 
Ein einfacher Tischler, der dazu auserchoren war der Sohn Gottes zu sein. Dafür wurde er von einzelnen hohen Priestern der Juden verdammt und gehasst. Auch die eigenen Leute, Judas ertrugen dies nicht und verriet Ihn. Einzig Ponius Pilatus schmeckte dieses abgekartete Spiel nicht und so übergab er Jesus Herodes, der keine Schuld erkennen konnte. So entschied der Stadthalter Pontius den Tischler hart zu bestrafen.

Und hier beginnt der Film zu spalten, zunächst mit einfach Zweigen ausgepeitscht wirkt das schon äußerst brutal. Die bewusst eingeführten Zeitlupensequenzen verdeutlichen die qualen um so mehr und geben einen das Gefühl mitleiden zu müssen. Den beiden römischen Folteren macht es sichtlich spaß, ob der Anstrengung geht Jesus zu Boden. Langsam rappelt er sich auf, ohne pompöse Musik oder dieses triumphierende Gefühl, darum geht es in desem Film nicht!
und prompt holen die Bestrafer die gefährliche Schwinge mit den Haken. Diese bewirken dass die Hautfetzen, aus dem Leib gerissen werden und in diesem Moment habe ich mir gedacht welche FSK - Fassung ist das ?
Hier wird bewusst Gewalt und brutalität dargestellt. Die Folterer haben offensichtlich, nebst der Rudelbildung rießen Spaß daran zu sehen, wie das Blut in die Gesichter spritzt und die Hautfezten davonfliegen.

Spätestens jetzt kommt einem die Frage auf, worum geht es in diesem Film?

Jesus wurde für unsere Schuld und Sünden auf das Kreuz genagelt.

Das reicht den Angsthasen von Priestern nicht, sie fürchten um den Einfluss in Ihrem Volk und auch wenn der vermeintliche König nur noch Blutgetränkt halb blind vor Ihnen steht verstehen Sie nicht, wie der Sohn Gottes sich nicht selbst retten kann und Sie fordern die Kreuzigung!
Aus Angst gewährt Pontius Pilatus den Weg hinauf nach Gogoloth.

Der Kreuzweg ist ein einziges geziehe und gezettere, ein Wunder das ein Mensch überhaupt noch laufen kann, soviel Blut hat er schon verloren.
Hier fängt der Film an aus künstlerischer Sichtweise hin langweilig zu werden, denn der Weg zieht sich ewig, sowie die ständigen Zeitlupensequenzen nur allzu deutlich auf die damalige Gewaltherrschaft hinzweist.


Er ist kein Held und  soviel respekt hat der Film. Ohne Aufwertung durch pompöse Musik oder großer Worte ist man stiller Beobachter grausamer 12 Std. eines Sohnes Gottes.

Ob es die Wahrheit ist ?

Wir alle lebten damals nicht und wir wissen nicht einmal genau was in unserer heutigen Zeit geschieht,
nur das Benzin ist einfach teuerer...

Ich habe den Film zweimal gesehen, das erste mal hat er mein Leben verändert, nicht weil er filmisch so gut ist, sondern weil er mich dazu bewegt hat sich mit dem Thema Schuld auseinanderzusetzen und dafür hatte ich ihn mit einer 9 bewertet.

Doch heute mit etwas Abstand ist ganz klar, es soll nichts geschönt werden, ein solcher Weg, solche schmerzen, solche geistige brutalität können nicht locker leicht konsumiert werden.

Aber es ist auch klar, dass hier bewusst auf die sensationslust der Leute gesetzt wurde und keine Möglichkeit eine Nahaufnahme in Zeitlupe mit sehr viel Blut zu zeigen ausgelassen - der spirituelle Geist und das eigentlich wichtige, dass Vermächtnis, dass ein solch wichtiger Mensch in der Zeitgeschichte der Menschheit hinterlässt kommt viel zu kurz.

Und deshalb die Durchschnittswertung.

Fazit:
Jeder hat selbst die Verantwortung ob er einen solchen Film anshaut oder nicht!


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