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Passion Christi, Die (2004)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 07.08.2015, seitdem 123 Mal gelesen



So simpel, so tief unter der Haut 

Bibelfilme gab es in den 100 Jahren Hollywood viele. Keinen wie Mel Gibsons packendes Monument von Film über die letzten Stunden Christis, samt ein paar kurzer Rückblicke auf sein Leben. Aber die Konzentration liegt auf dessen Leidensweg, von einer blutigen Geißelung über den Weg der Kreuzigung bis hin zur Auferstehung ganz kurz am Ende.

Entweder man fühlt den Film, oder nicht. Das hat nichts mit der oft genannten antisemitischen Ausrichtung zu tun, sondern mit seiner Strahlkraft. Authentisch, ungeschönt, realistisch, quälend brutal. Der Film nimmt einen mit, berührt mich persönlich immer wieder recht tief. Egal ob man gläubig ist oder nicht, egal welcher Religion man angehört - der Kraft dieses Filmes, die Mischung aus Schock & tiefem Eindruck den er hinterlässt, kann man sich nur schwer entziehen. Heraus kommt dabei meist Hass oder Liebe, dazwischen gibt es hier wenig. Für mich aber sicher Mel Gibsons zweitbester Film hinter Braveheart & in jeder Sekunde spürbar ein Herzensprojekt.

Die Schauspieler, allen voran Jim Caviezel sind sich ihrer Bürde bewusst & spielen toll. Die Effekte, egal ob Richtung Splatter oder Richtung atmosphärischem Setting sind aller Ehre wert. Dazu kommt durch die aramäische & lateinische Sprache eine ungeheure Authentizität & durch die allseits bekannte, aber noch nie so direkt inszenierte Geschichte eine pure Faszination. Ein Staunen, nie Langeweile, da man sich der Größe dieser Geschichte bewusst ist, man diese aber auch spüren würde, wüsste man die Hintergründe gar nicht. Da verbeugt man sich innerlich schon ein wenig. Vor einem Menschen, vor dessen Taten, vor dessen Überzeugungen. Wie gesagt, egal für was man Jesus im Endeffekt hält. Was er geleistet & hinterlassen hat, ist mit wenig vergleichbar. Und dieser Mix aus Ausstrahlung, Helligkeit, Mut & Liebe, gebündelt in Glauben, strahlt der Film aus. Manchmal zu wörtlich genommen, ob man leuchtende Augen oder wieder anwachsende Ohren nun mag oder nicht, aber wie die Bibel selbst ist das natürlich alles Interpretationssache. Ob sich Mel Gibson dem so bewusst ist weiß ich manchmal nicht, da er aber doch als sehr schlauer Mensch anerkannt wird, schätze & hoffe ich schon.

Fazit: anstrengend ja, lohnenswert ebenso. Ich kenne keinen besseren & mitreißenderen Bibelfilm! Grosse Emotionen, großes Leiden, greifbare Atmosphäre!


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