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American Pie - Jetzt wird geheiratet (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 23.08.2003, seitdem 822 Mal gelesen



Auch „American Pie – Jetzt wird geheiratet“ präsentiert sich als echte Comedy-Granate, die fast genauso gut zündet wie die Vorgänger.
Jim (Jason Biggs) will seine Langzeitfreundin Michelle (Alyson Hannigan) fragen, ob sie ihn heiraten will und hat sich dabei ein romantisches Diner zur Feier ihres College-Abschlusses ausgesucht. Doch da Michelle seine gestammelten Versuche eines Antrages missversteht, Jim den Ring zu Hause vergessen hat und sein Dad (Eugene Levy) deshalb im Restaurant auftaucht, endet das ganze natürlich wieder in einer Katastrophe, auch wenn er Michelle den Antrag dennoch machen kann. Schon hier kommt wieder das herrliche „American Pie“ Feeling auf, denn wie schon in den Vorgängern wird Jim von seinem Dad in der Pre-Creditsequenz in Verlegenheit gebracht.
Zu der Verlobungsfeier sind neben den Schwiegereltern, die Jim hier zum ersten Mal trifft, auch Jims Freunde Finch (Eddie Kaye Thomas) und Kevin (Thomas Ian Nicholas) geladen. Doch auch ein ungeladener Gast erscheint: Steve Stifler (Seann William Scott), der das ganze erst für eine Abschlussparty hält, ehe er herausbekommt, dass Jim heiraten wird. Er drängt sich direkt als Junggesellenpartyveranstalter auf, natürlich nicht ohne ein heilloses Chaos anzurichten. Hier zeigt „American Pie 3“ auch, wie die Charaktere sich weiterentwickeln, denn Stifler ist inzwischen Coach des örtlichen Footballteams.

Nun will Jim Michelles Traumhochzeit organisieren, was natürlich nicht ohne Chaos abgeht. Er selbst wird immer nervöser, je näher die Hochzeit rückt, Michelle wünscht sich ein Hochzeitskleid, das kaum zu beschaffen ist usw. Finch verliebt sich nebenbei noch unsterblich in Michelles Schwester Cadence (January Jones), doch bald bekommt er Konkurrenz von Stifler.
Wie schon in den Vorgängern ist die Story von „American Pie 3“ in erster Linie eine Folie für die Gags. Doch ehrlich gesagt benötigt ein derartiger Comedykracher so etwas auch nicht, denn der Plot reiht absurde Situationen in urkomischer Weise aneinander. Trotzdem kann man wieder mit der Menge liebgewonnener und tief sympathischer Figuren mitfühlen, so dass die Charaktere nicht zu reinen Witzfiguren werden.
Kritikpunkte gibt es an sich nur zwei kleine. Zum einen fehlen einige Charaktere wie Vicky, Nadia, Heather, Jessica, Sherman und vor allem Oz. Doch natürlich muss ein man ein derartiges Ensemble unter einen Hut kriegen und man muss sagen, dass die Macher wieder eine große Menge an Darstellern aus dem Vorgänger zusammengetrommelt haben wie z.B. die MIGF-Typen (bzw. MILF im O-Ton).

Zum anderen wird in „American Pie 3“ der Realismus etwas zurückgefahren, um mehr Gags zu zeigen. So haben mich zwei Szenen (Krokantpraline und Wäschekammer) mich gestört, da sie zu überzogen sind und nicht ganz in den Film hineinpassen. Doch das sind die einzigen Kritikpunkte und sie wiegen nicht sehr stark.
Die Gags sind mal wieder echte Brüller, die ihre Figuren in die absurdesten Situationen bringen und sie trotzdem nur nicht ganz lächerlich machen. Stifler wird als Publikumsliebling eine ähnliche große Rolle im zweiten Teil zugedacht, so dass es an sich nur Jim auf einen genauso großen Part bringt. Die Gags zünden wirklich gut und ich kann nur empfehlen, sich auch diesen Teil der „American Pie“-Saga im Kino anzusehen, da die Stimmung einmalig ist, oder zumindest später mit einer großen Gruppe an Freunden.

In der Tradition der Vorgänger steht auch die musikalische Untermalung von „American Pie 3“, zu der allerlei alternative Rockbands Songs abliefern. Dieses Mal sind unterm anderen die Foo Fighters, SUM 41 und Hot Action Cop dabei. Die Musik ist wie in den ersten beiden Teilen gelungen ohne aufdringlich zu sein.
Die Schauspieler agieren mal wieder auf hohem Comedyniveau und spielen ihr Gespür für gut getimte Gags mal wieder astrein aus. Klare Publikumslieblinge sind auch hier wieder mal wieder Eugene Levy, Jason Biggs und Seann William Scott, aber trotzdem bekommen die anderen Figuren auch angemessen große Parts, so dass keine Figur bzw. kein Schauspieler vernachlässigt wird.

Auch wenn „American Pie 3“ eine geringe Spur schwächer als seine Vorgänger ist, so kann man auch hier wieder ablachen bis der Arzt kommt. Eine klare Empfehlung.


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