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Mike Mendez' Killers (1996)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 2 / 10)
eingetragen am 03.05.2006, seitdem 843 Mal gelesen



Eindringlinge im trautem Heim, - das gab es zu Genüge mit Filmen wie „Funny Games“, „Last house on the left“ oder auch „The dark hours“. Allesamt überdurchschnittlicher Qualität, doch „Killers“ bietet nichts als unausgegorenen Humbug.

Die Brüder Odessa und Kyle knallen ihre Eltern ab, sollen hingerichtet werden, fliehen und verschanzen sich im Haus der Familie Ryan, deren vier Familienmitglieder sich noch psychopathischer verhalten als die Killer und die Polizei mischt auch noch mit.

Klingt ja zunächst einmal nicht schlecht, doch die Umsetzung ist alles andere als ansprechend oder gar spannend ausgefallen.
Der überwiegende Teil der Handlung spielt im schlecht ausgeleuchteten Haus der Familie Ryan. Papa versucht sich mit Gesichtsübungen, als würde Jim Carrey nach einer durchzechten Nacht wach werden wollen. Mutter schnappt sich alsbald einen der Killer zum Poppen, was die ältere Tochter ebenfalls mit dem anderen Killer veranstaltet und die 12jährige rennt unentschlossen durch die Kulisse.
Die Killer schwafeln pseudophilosophisches Zeug über den amerikanischen Traum und „die zerstörte Mittelklasse“ und jeder versucht durch herangezoomtes Rauchen ganz cool zu erscheinen. - Wenn ich beim Rauchen meinen Kopf so halte, würde ich den Glimmstängel jedes Mal verschlucken…
Die Cops müssen natürlich auch noch ran, an der Spitze eine hühnergesichtige Dame, die mit Kraftausdrücken nur so um sich wirft.

Übelste, zu Recht unbekannte Darsteller, die nur von der untauglichen Synchro unterboten werden. Billigster Score, der so klingt, wie die ersten Aufnahmen, die ich damals Bethmann zuschickte - wofür ich mich heute schämen möchte…
Bluteffekte? Fast keine. Maske? Wurde noch für einen Mutanten benötigt, den man während des Showdowns im Kellergewölbe der Familie zu Gesicht bekommt, wird im Zusammenhang aber nicht erläutert, warum der da ist.
Wie überhaupt die komplette Story, die zusammengegurkt und zerhackstückelt aufgebaut ist. - sogar in der ungeschnittenen Fassung.

Mal wieder so ein Fall von Überbewertung, denn ich konnte dem Konstrukt nichts abgewinnen. Und wenn ich Trash sehen will, bevorzuge ich die ollen Troma-Werke, da geben die durchgeknallten Figuren wenigstens noch Anlass zum Schmunzeln…
2 von 10 Punkten


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