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Flucht aus Absolom (1994)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 15.11.2004, seitdem 473 Mal gelesen



Gelungene Mischung aus Mad Max, The Fortress und
Rambo 2.

Ein nettes Stück Kino bekommt man mit diesem Film aus dem Jahre 1994 vorgesetzt. In der Zukunft, 2022, gibt es keine öffentlich betriebenen Gefängnisse mehr, diese sind in der Hand von Privatfirmen. Das Halten von Gefangenen ist ein gutes Geschäft...und bietet naturellement Platz für die üblichen sadistischen Wärter und fiesen Gefängnisdirektoren. Aber da ist der Ex-Soldat Robbins ( warum eigentlich immer die gleichen Berufe...wie wäre es einmal mit Ex-Frisör ? ) der - tatsächlich schuldig - stets nur an Ausbruch denkt. So leicht ist das aber nicht, denn flugs wird der Held verfrachtet, weg aus dem Hochsicherheitstrakt, hin zur malerischen Dschungel-Gefängnisinsel Absolom. Dort leben zwei verfeindete Parteien, die wilde Horde ( ähnlich derer bei Mad Max 2 ) und die unter der Führung des "Father" ( Lance Henricksen ) lebenden halbwegs friedliebenderen... Leider haben letztere etwas, was erstere wollen, und dies bereitet den Boden für allerhand Aktion. Natürlich gelingt schlußendlich die Flucht, und natürlich stirbt der Bösewicht, und der Verräter sowie der Direktor erhalten ihre Portion...

Kurz gesagt: der Film ist gut. Seine Besonderheit liegt im völligen Verzicht auf weibliche Rollen, es spielt keine Frau mit - und die üblichen Tunten fallen auch weg. Also ein harter Männerfilm, und hart geht es auch zu. Da wird aufgespießt und abgetrennt, gefoltert und gemeuchelt, auf Rambo-Art im Dschungel gelauert, daß es nur eine Freude ist. Leider aber hat der Film auch Längen, und die Erinnerungssequenzen sowie die eine oder andere Explosion sind sehr schlampig hingetrickst . Vor allem beim zweiten Anschauen merkt man die Längen und wünscht sich hier und da weniger Dialog...Ray Liotta indes macht seine Sache gut, er ist nicht der typische Actionheld, da er über mehr als einen Gesichtsausdruck verfügt. Auch der überaus charismatische Bösewicht trägt zum Spaß bei, Dialogwitz gibt es eigentlich nur bei den Wilden...Gestorben wird in Wildwestmanier - wo kein Gewehr, da muß halt Pfeil & Bogen genügen.
Insgesamt also ein nettes Flucht & Gefängnisfilmchen mit einigen Längen und teils miesen Effekten. Für einen netten Nachmittag aber stets brauchbar, daher 7 / 10


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