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Halleluja für Django, Ein (1967)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 21.02.2004, seitdem 1096 Mal gelesen



„Ein Halleluja für Django“ ist ein Western der immer zwischen Komödie und ernsteren Passagen wechselt:

In einer Stadt überfällt die Bande von Jarret (Walter Barnes) mit Hilfe des falschen Priesters Santo (Jack Betts) die Bank. Sie verstauen das Diebesgut in einer falschen Heiligenstatue. Sie verabreden sich in einem anderen Städtchen, von wo aus sie die Wüste in Richtung Mexiko überqueren wollen. Während die restliche Bande noch ein kleines Tächtelmächtel mit dem Gesetz hat, bringt Santo den Mann um, der sie durch die Wüste leiten soll, da er etwas Anderes plant. Als erstes kommt Santo in dem kleinen Städtchen an, dicht gefolgt von einem von Jarrets Leuten. Dieser legt sich auch gleich mit dem Sheriff an und wird eingesperrt. Tags darauf kommt die restliche Bande an und sie erschießen den Sheriff. Dies beobachtet der Bruder vom Sheriff, Django, (George Hilton)(heißt nur in der deut. Fassung Django) vom Gefängnis aus, da er dort zum Ausnüchtern liegt. Er schwört Rache. Durch einen geheimen Ausgang aus dem Gefängnis, beginnt er nun langsam die Bande zu dezimieren. Ihm zur Seite steht Santo, der sein eigenes Süppchen kochen will. Schließlich stehen sich alle in einem entscheidenden Kampf gegenüber...

Bietet die Grundstory eigentlich nichts Neues, so ist sie im Detail sehr einfallsreich, z.B. der geheime Ausgang aus dem Gefängnis. Auch wurde die Inszenierung über die sich gegenseitig ausspielenden Charaktere sehr gut durchdacht. Es macht einfach Spaß dem Treiben zu zugucken. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und es gibt keine unnötigen Szenen, die den Film in die Länge ziehen. Auch wenn der Film einige witzigere Szenen und eine lustige Synchronisation hat, so bietet er jedoch auch viele härtere Szenen: Frauen werden geschlagen, Leute werden erschossen. Da keine der beiden Seiten überwiegt, ist er ausgeglichen und dürfte somit auch Freunden des „normalen“ Westerns gefallen.

Auf der schauspielerischen Seite kann sowohl George Hilton, als Django, wie auch Jack Betts als Jack Betts überzeugen. Beide spielen ihre Parts überzeugend. Besonders Jack Betts gefällt mir in der Rolle des listigen Santo, da man seine Freude am spielen sehen kann.
Nur Walter Barnes kann, meiner Meinung nach, nicht überzeugen. Für einen Bösewicht agiert er doch recht harmlos. Es gibt bessere Badguys. Jetzt mögen manche sagen, der Frankie, der hat ja immer was an den Bösewichten zu mäkeln. Aber ein Bösewicht muss nun mal so agieren und aussehen wie einer.

Die Musik gefällt mir auch richtig gut. Sie passt perfekt zu den Szenen und untermalt diese gut. Besonders in den bedrohlicheren Szenen, trägt sie perfekt zur Schaffung der Atmosphäre bei. Das Titellied gefällt mir ebenso sehr gut.

Die Kamera leistet hier nur das Nötigste. Es gibt so gut wie keine Schwenks oder Fahrten. Hin und wieder wird mal gezoomt, aber das ist auch schon alles. Auch die Landschaft wird nicht mit eingebunden. Da wäre sicher mehr möglich gewesen.

„Ein Halleluja für Django“ gehört zur gehobenen Schicht der Italo-Western. Er verbindet eine gute, wenn auch nicht innovative Story mit den tollen Schauspielern und der schönen Musik. Ich kann dem Film jeden Western-Fan ans Herz legen. (7.5/10)


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