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Wooden Man (1976)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 06.12.2012, seitdem 246 Mal gelesen



Ein junger Mann stellt sich der harten Ausbildung im Tempel der Shaolin. Er will seinen Vater rächen, doch zuvor muss er noch die schwerste Prüfung bestehen - die Shaolin-Todeskammer.

Wooden Men (kein Schreibfehler, der Film heißt original wirklich so) markiert eine der ersten Hauptrollen des noch sehr jungen Jackie Chan. Hier mimt er einen stummen  Shaolin Schüler, dessen Stummheit aber im Finale einen entscheidenden Punkt darstellt. Er ist der Schwächste einer Vierergruppe von Anwärtern und steht kurz vor dem Rauswurf, weil er regelmäßig bei den täglichen Arbeiten versagt. Mithilfe des betrunkenen Kochs, einer friedfertigen Nonne und einem eingekerkerten Rüpel erlangt er durch hartes Training ständige neue Fertigkeiten und Stilrichtungen. Dieser Part nimmt mehr als die Hälfte des Films und erinnert stark an die XXL Trainigsmontagen in den 36 Kammern der Shaolin.
Durch nimmermüden Ehrgeiz entschließt er sich das Shaolin Äquivalent einer Abschlußprüfung anzugehen, nämlich den Gang durch die Reihen der Wooden Men. Das sind Holzpuppen die mit Schnüren und Ketten marionettenartig Schläge und Tritte austeilen und schon vielen vorherigen Schülern zum Verhängnis wurden. Neben den kurzen Übungskämpfen zu Beginn, darf Jackie hier in einer langen Sequenz, sein ganzes Martial Arts Können und seine Beweglichkeit demonstrieren.
Die restliche Story außerhalb des Klosters nach überstandener Prüfung spielt sich dann relativ schnell und nach Standard ab. Der Clou ist, das der eingekekerte Mönch in Wahrheit der Anführer einer gar böslichen Gangsterbande ist, die dessen Ausbruch und Rache organisiert. Später stellt sich sogar heraus das dieser sogar einst Jackies Vater umbrachte und wir erleben realtiv zügig den langen und interessanten Endkampf der beiden.
Die Story ist zwar altbacken, aber die technischen Fähigkeiten der Beteiligten können punkten. Ob im rainig oder im Kampf werden Akrobatische Kunststückchen vollführt, auch wenn ziemlich oft geschnitten wird. Minutenlange Kampfpassagen sucht man hier vergebens. Die Darsteller sind maximal durchschnittlich, erfüllen aber soweit ihren Zweck. Auch die Bildqualität läßt sehr zu wünschen übrig, obwohl das Cover vollmundig eine digital restaurierte Fassung verspricht, krisseln doch munter die Verschmutzungspartikel über den Schirm. Mir hat Wooden Man insgesamt aber recht gut gefallen. Der geneigte Martial Arts Freund bekommt das, was er gewohnt ist und das auch technisch versiert dargeboten. Wer Jackie mal ohne seinen oft albernen Klamauk erleben möchte, sollte mal reinschauen.
7/10


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