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X-Ray - Der erste Mord geschah am Valentinstag (1981)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 07.01.2006, seitdem 1550 Mal gelesen



Die hübsche, junge Susan will nur kurz zu einer Routineuntersuchung ins Krankenhaus fahren, wird dann aber anhand kritischer, wie sich später herausstellt aber gefälschter Befunden zum Bleiben gedrängt.
Doch in dem Krankenhaus treibt auch ein mit OP-Haube und Mundschutz vermummter Killer sein Unwesen und im Zentrum seines Schaffens scheint Susan zu stehen…

X-RAY ist ein überdurchschnittlich guter, aber auch himmlisch dämlicher „Psycho Doc“-Slasher mit Sleaze-Werten im oberen Grenzbereich.
Hier mutiert das Krankenhaus zum Irrenhaus:
Alle Patienten sind entweder bösartige, alte Omis, apathische Tattergreise mit Sauerstoffmaske oder fixierte Irre im Ganzkörpergips.
Aber auch einige Ärzte sind nicht ganz koscher oder werden eben völlig realitätsfremd dargestellt. Besonders herausstechend dabei: eine Routineuntersuchung bei Dämmerlicht, die eher einer erotischen Ganzkörpermassage gleicht.

Ihr seht schon: X-RAY ist voll gestopft mit haltlos überspitzt dargestellten Charakteren und schwimmt förmlich in Klischees.
Fehlt nur noch ein psychotischer Killer, dem seine Opfer, egal ob Männlein oder Weiblein, hysterisch kreischend und Hände ringende zu Füßen liegen, und ein paar nette, nicht wirklich brutale oder übermäßig blutige Kills im Stich- und Schnittbereich (kleine Info am Rande: hier wird bevorzugt mit Messer, Knochensäge und, kein Jux, mit Bettbezug zu Werke gegangen…) und das Bild des tumben Einweck-Slasher ist nahezu perfekt…

Doch wer verbirgt sich denn nun hinter der Maske des Mörders?
Ist es Dr. Saxon a.k.a. „Saxy Boy“, der, wie jeder normale Arzt, Bilder von verbrühten Leibern und deformierten Föten in seinem Büro hängen hat?
Ist es der grimmig dreinblickende, in seiner Wohnung mit einem Messer auf und ab gehende Ex-Freund unserer lieben Susan?
Ist es der den Besenstiel begattende Hausmeister, der psychopathische Alkoholiker oder Kitty, die sadistische Krankenschwester???

Fragen über Fragen, die man sich am besten aber gar nicht stellen sollte, da man hier mit einem Hirn im Leerlauf eindeutig besser vorankommt.
X-RAY ist zugegebenermaßen nicht unbedingt das hellste oder tiefgründigste Filmchen unter der Sonne. Seine beißende Blödheit und besonders sein daraus resultierender unfreiwilliger Humor mit Lach-Flash-Garantie, sowie seine nahezu lückenlos spannende Umsetzung (hier wird entweder verfolgt, gekillt oder die Bettpfanne geputzt…) verschaffen ihm aber einen klaren Vorteil gegenüber Genre-Kumpels wie „Ab in die Ewigkeit“, „Slumber Party“ oder den „Freitag, der 13.“-Teilen.

Fazit:
Netter, kleiner, schnelllebiger, nicht wirklich ernst zu nehmender, weil zum Brüllen komischer, dafür aber sehr unterhaltsam und stimmig umgesetzter Ärzte-Slasher.
Ich mach' dich Krankenhaus, dann siehst du scheiße aus…


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