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Achtung, Fertig, Charlie! (2003)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 30.05.2005, seitdem 699 Mal gelesen



Wenn man an Teenikomödien denkt, kommt einem sicherlich nicht unbedingt die Schweiz als Referenzland in den Sinn. Wenn aber ein einheimischer Film nahezu das gesamte Land mobilisiert und in Scharen in die Kinos lockt, will man natürlich auch als Deutscher mal schauen, was denn die südlichen Nachbarn so für einen Humor haben.

Die Ernüchterung folgt dann aber recht bald. "Achtung, Fertig, Charlie!" ist eine lahme Militärklamotte, die selten witzig und zumeist eher peinlich daher kommt. Nichts was man nicht schon in zig anderen Teenie- und Militärkomödien aus den USA gesehen hätte, doch dort zumeist wesentlich unterhaltsamer. Schon die Grundidee ist eher seltsam. Da wird ein junger Mann direkt vom Traualtar weg zum Militär eingezogen und natürlich will er nur eines, möglichst schnell wieder weg und seine Freundin heiraten. Dazu versucht er alles was nur möglich ist, und als letzte alternative bleibt nur sich inflagranti mit der ebenfalls als Rekrutin dienenden Tochter des Vorgesetzen erwischen zu lassen. Wie es in solchen Fällen aber immer ist, ist die Tochter ein echtes Schnuckelchen und schon gibt es neben (haha) lustigen Gags auch noch eine Liebesgeschichte.

Der Humor pendelt zwischen belanglosem Klamauk, vereinzelten und absolut unpassenden Gags mit Körperflüssigkeiten und natürlich den obligatorischen Gags rund um schwachsinnige Vorgesetzte. Dazu kommen die alten Stereotypen die man wohl in geballter Form in jeder schlechten Komödie trifft. Da wären, der Kiffer, der Schwule, der Pazifist und die bösen Jungs von der Elitetruppe, die aber am Ende mit 100%iger Sicherheit den Arsch versohlt bekommen. Nicht weil es Sinn macht, sondern weil man das in solchen Filmen einfach bringen muss. Dazu gibt es noch die Mafia, schlechte Effekte, einige nackte Titten und zum krönenden Abschluss eine vor dem Traualtar vorgetragene Musikeinlage von einer GZSZ Antischauspielerin die dann aber wenigstens dafür sorgt, dass sich das Kino schnell leert.

Die Darsteller schwanken zwischen schlecht und geht so, wobei insbesondere Mia Aegerter (ja, das is die, die am Schluss den Saal leer singt) ganz klar in erste Kategorie gehört. Auch Ex-Wochenshow Mitstreiter Marco Rima darf mitmachen und spielt in etwa so, wie man es aus der Wochenshow gewöhnt war. Stocksteif und unmotiviert.

Sorry liebe Schweizer, aber mit diesem Film habt ihr mich sicher nicht zum Fan des heimischen Kinos gemacht. Da kann ich mir auch genauso gut ähnlich lahme und witzfreie Komödien aus den USA oder Deutschland anschauen. Aber braucht euch nicht peinlich sein, dass der Film so erfolgreich ist, wir haben ja den Bully, der hat bei uns ja das selbe geschafft, sogar zweimal. 4 von 10 Punkten.


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