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Rache der Kannibalen, Die (1981)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 15.09.2003, seitdem 641 Mal gelesen



Sicher ein Meilenstein des Kannibalen-Genres. Wer sich mit dem Thema beschäftigen will, ist mit der DVD von Laser Paradise gut bedient.
Sieht man vorab den werbeträchtigen Trailer, sagt man zweifelsohne "Wow, ein guter Film, ein harter Film",
Aber, nach dem Trailer darf man nicht auf weitere Highlights hoffen, man kennt man alles "Sehenswerte".

Drei Studenten auf Amazonastrip, Mädchen Eins will eine Doktorarbeit über Kannibalismus schreiben, Mädchen Zwei kokst gern und sucht den neuen Kick, Bursche Eins kutschiert den Jeep, und der bleibt bald im Schlamm stecken. Erste Schrecken der grünen Hölle folgen: Anakonda frisst possierliches Tierchen, Jaguar fängt sich ein Äffchen und der erste Wilde (voll stoned, der Typ), lässt sich fette Raupen schmecken.
Dann tauchen (Spitz-)Bube Zwei (ein übler Typ mit Dreck am Stecken, hat Drogengeschichten in New York) und Bube Drei (sein harmloser Kumpel, den er in alles mit reingezogen hat) auf.
Man kommt in ein Eingeborenendorf, es sind nur Alte und Kinder da, also tobt "Spitzbube Zwei " sich als "Herrenmensch" aus (geschieht aber alles unter FSK 12 - Rating, würde ich sagen).
Doch dann kommen die Kannibalen-Krieger, und nehmen die berühmte Rache. Es folgen die Szenen, die uns im Trailer wirklich beeindruckt haben, aber eben nicht mehr, nicht ein einziger Filmschnipsel mehr!!
Die Geschichte bleibt leidlich spannend, nur die Doktorandin wird lebend nach Hause zurückkehren.

Unnötig war es, die Dschungelstory mit einer Drogendealerstory in New York zu verknüpfen. Niemand will hier Sequenzen aus "Einsatz in Manhattan" sehen, aber vielleicht ist Umberto Lenzi ja ein Kojak -Fan.
Von Schauspielerei kann bei den Akteuren nicht wirklich die Rede sein. Ich würde den Film gerne im Original sehen, vielleicht kommen die Dialoge dort ja besser rüber, die deutsche Synchro ist teilweise sehr dümmlich und wirkt aufgesetzt.
Und wenn man mir erzählt, dass ist "der härteste Kannibalenfilm", na dann kann ich den Rest ja wohl komplett vergessen, oder?
Die kannibalistischen Szenen sind zwar sehr gut, auch wenn man sich etwas mehr erwartet hätte, es passt wirklich alles -uncut- in den kurzen Trailer rein. Etwas mehr Zelluloid mit Material zu belichten, hätte nicht geschadet.
Ich kann die vielen Vorschusslorbeeren und vielen euphorischen Reviews nicht ganz nachvollziehen. Ist der Horror- u. Splatterfilm wirklich so "mager", dass man ein paar italienische Filmchen-Szenen als "revolutionär" und "grausamst" hochjubeln muss? Wahrlich, vielleicht sollte man sich doch lieber an das gute alte Hollywoodkino halten.
Im Vergleich mit aktuellem Kinofilm würde ich sagen: 1 von 10 Punkten für Gore-Effekte.
Bezogen aus Kannibalen-Genre: 7 von 10 Punkten.


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