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Killerhaus (1986)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 10.12.2007, seitdem 1616 Mal gelesen



Klaus Kinski mimte so gut wie immer Bösewichter. Kein Wunder, er ist für solche Rollen wie geschaffen. In "Crawlspace" ist er ausnahmsweise nicht als böser Kopfgeldjäger in einem Westerm zu sehen, sondern in einem Horrorfilm und er spielt einen noch größeren Fiesling als sonst, und zwar den hinterhältigen Dr. Karl Gunther. Der hat zwar auch einen Revolver, der einzige auf den er den richtet ist allerdings er selbst. Er spielt russischen Roulette. Entweder er selbst muss dran glauben oder er bringt irgendwelche Leute um an die er gerade ein Apartment vermietet hat.

Die Story ist nicht so toll, das gebe ich zu, allerdings hat David Schmoeller aus der weniger guten Geschichte einen recht spannenden Horrorfilm gemacht. Etwas mehr Blut und Tote hätten "Crawlspace" vielleicht noch gut getan, ansonsten gibt es an dem Film aber nicht viel auszusetzen, vorausgesetzt man erwartet keinen zweiten "Nightmare on Elm Street" oder so.

Der Zahn der Zeit hat bereits sichtlich an Klaus Kinski genagt als er 5 Jahre vor seinem Tod die Hauptrolle in David Schmoellers fiesem, kleinen Horrorfilm übernahm. Mit seinem grauen, zerzausten Haar sieht er richtig böse aus und ist somit die optimale Besetzung für den kranken Dr. Karl Gunther. Wie sein Vater, der als Arzt in einem KZ operierte, ist er besessen davon Menschen zu quälen und sie zu töten. Die junge Martha hat er verschont, allerdings hat er ihr vor langer Zeit die Zunge rausgeschnitten und hält sie seitdem in einem Käfig gefangen.

Klaus Kinski hat sich bei "Crawlspace" sicher nicht mit Ruhm bekleckert. Es ist einer der letzten Filme in denen der Deutsche zu sehen war und das er in diesem ausgerechnet den Sohn eines SS-Artzes spielt ist vielleicht nicht gerade als krönender Abschluss seiner Karriere zu bezeichnen. Andererseits muss ich einräumen das "Crawlspace" mir weitaus besser gefallen hat als beispielsweise die Filme von Werner Herzog in denen Kinski zu sehen war. "Aguirre" hat mich gelinde gesagt nicht vom Hocker gehauen und für sein Remake von "Nosferatu" brauchte ich mehrere Anläufe, da ich diesen sehr langweilig fand. Das war bei "Crawlspace" nicht der Fall.


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