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Eis am Stiel, 8. Teil - Summertime Blues (1988)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 10.03.2010, seitdem 375 Mal gelesen



Zum achten und letzten mal ist Jesse Katzur in der Rolle des jungen Benny zu sehen, der zusammen mit seinen beiden besten Freunden, gespielt von Zachi Noy und Jonathan Sagall, eine eigene Bar er√∂ffnen will. Da sie zun√§chst keine Miete bezahlen k√∂nnen, f√ľhrt der einzige Weg zur eigenen Bar √ľber die Tochter des Vermieters, an die sich Benny heranmachen soll.

W√§hrend bei "Herr der Ringe: Die R√ľckkehr des K√∂nigs" regelrecht Tr√§nen um das Ende der Trilogie vergossen wurden, kann man bei "Eis am Stiel" im Grunde nur fragen, warum man nicht einfach mit dem f√ľnften Teil, der noch wirklich gut war, abgeschlossen hat. Denn dieser miese Abgang h√§tte der Reihe ruhig erspart bleiben k√∂nnen.

So ist der Film von Reinhard Schwabenitzky, der den schwachen Walter Bannert, der zuvor den einfallslosen siebten Teil inszenierte, beerbt, der schw√§chste der Reihe. Auch hier sind Innovationen rar, so ist die Inszenierung einmal mehr dieselbe, die man zuvor bereits sieben mal sehen konnte und auch die Story, die rund um die Idee mit der Barer√∂ffnung wohl ein wenig Potential f√ľr neue Einf√§lle geboten h√§tte, ist erneut allerh√∂chstens durchschnittlich. Zu kaschieren versucht man dies dadurch, dass man unter Anderem noch einen kleinen, fr√ľhreifen Cousin mit ins Geschehen bringt, doch dadurch kommt es mehr zur infantilen Note, als zu einem Hauch von einem frischen Wind.

Ansonsten gibt es nicht viel zum Film zu sagen, immerhin wird ja auch nichts Erw√§hnenswertes geboten. Die Gagdichte wird stark in Mitleidenschaft gezogen, da der Film dann doch etwas dialoglastig ist, w√§hrend die drei Hauptdarsteller, die sich sp√§testens mit dem siebten Teil auch mal verbraucht haben, so allm√§hlich etwas alt f√ľr ihre Charaktere werden, denen man ja schon im zweiten Teil keine neuen Facetten mehr hinzuf√ľgen konnte. Am Ende ist es ein unterdurchschnittlicher Teeniefilm, der auch mit den, hier im √ľbrigen arg sinnfrei eingestreuten Erotikszenen, nicht mehr so recht punkten kann und wohl besser nie gedreht worden w√§re. So sehnt sich das Ganze im Grunde ab der ersten Minute dem Ende entgegen und man hat als Zuschauer genauso wenig Spa√ü bei der Sache, wie ihn die Macher vermutlich beim Dreh hatten.

Fazit:
"Eis am Stiel 8" ist vollkommen √ľberfl√ľssig und noch weniger unterhaltsam als die beiden, ebenfalls schwachen, direkten Vorg√§nger und das Ansehen im Grunde auch nicht wert, auch wenn es mit ein paar soliden Gags keine vollkommene Katastrophe ist, die hier geboten wird.

35%


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