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Air America (1990)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 5 / 10)
eingetragen am 24.10.2001, seitdem 1226 Mal gelesen



Nette Actionkomödie mit verschenkter Story.....

Story:
Der Film handelt von CIA Airline „Air America“, die im Vietnamkrieg illegale Geschäfte in Laos abwickelte. Die korrupten Flieger, allen voran Gene (Mel Gibson) und Bill (Robert Downey Jr.) machen Geschäfte mit illegalen Waffenhändlern, wo sie nur können. Doch ein US Senator bekommt Wind von der Air America und nimmt die Sache unter die Lupe, gut, dass er nicht allzuviel Hirn besitzt. Aber Bills Patriotismus führt ihn dafür dazu, daß er ein Drogenlabor sprengt. Ein paar Männer sind davon nicht allzu begeistert....
Ein sehr brisantes und interessantes Thema wird in diesem Film angegangen. Doch leider wird kein Wert auf Tiefgang der Story und auf Hintergründe gelegt. So gerät die Story in den Hintergrund und macht Platz für einen durchschnittlichen Actionfilm. Die Dialoge sind typisch cool für eine Actionkomödie der 80er. Spannend wird er aber im Gegensatz zu anderen Genrevertretern dank der minimalen Story nie.

Musik:
Von Anfang bis Ende und in jeder Situation hört man die damals angesagte Chartmusik, alles natürlich reine Instrumentalstücke die den Film zwar nicht spannend machen aber zumindest die Komik des Films stützen kann.

Atmosphäre:
Der Film hat zum einen tollen Actionszenen zu bieten, die Flugstunts im Film sind wirklich klasse. Die beiden Hauptakteure klopfen den ganzen Film coole Sprüche, die in vielen Szenen leider des Guten zu viel sind. Hier und da wünscht man sich einmal etwas mehr über die Hintergründe, aber die Darstellung des dummen US-Senators verbaut diesen Weg. Ständig Gibson und Downey Jr durch den Dschungel laufen oder in Flugzeugen fliegen zu sehen ist nicht unbedingt abwechslungsreich und langweilt irgendwann. Da kann dann auch die Zerstörung einer Drogenmafia nicht mehr viel retten......

Schauspieler:
Mel Gibson spielt mit Routine den Piloten, den nichts erschüttern kann. Cool wie eh und je meistert er seine Rolle, die ausnahmweise auch ein wenig Dreck am Stecken hat. Viele Facetten brauch er seiner Figur allerdings nicht abgewinnen und den Held zu spielen ist er eh gewohnt. Allerdings in diesem Fall nicht so schillernd wie in Lethal Weapon oder Braveheart.
Robert Downey Jr. spielt seinen Part ähnlich dem Mel Gibsons, zwar nicht glänzend, aber akzeptabel. Da hätte er schon ein wenig mehr zeigen müssen. So erinnert er mich stark an Matthew Broderick in Godzilla. Seine Darstellung des Piloten Bill ist zu platt und lahm gelieben.

Fazit:
Durchschnittliche Actionkomödie mit einem völlig verschenktem Thema. Auch die Darsteller bleiben zu blass.


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