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L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn (1985)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 15.03.2017, seitdem 165 Mal gelesen



Selfmade Sexbombe 

John Hughes hat wohl mehr meiner Guilty Pleasures in seiner Filmographie als jeder andere Regisseur. "Weird Science" ist so eine Spaß-Bombe, die einfach nicht zu stoppen ist. Passt in keine Kategorie, ist mit nichts zu vergleichen. Dagegen wirken andere Filme des Regisseurs geradezu grau & seriös. "Weird Science" ist John Hughes gone wild. Ein Coming-Of-Film ohne Handbremse, ohne Tabu, ohne Realitätsanspruch. Mehr 80er geht nicht. Erst letztens grottig mit "Verrückt nach Fixi" kopiert. "L.I.S.A. - Der helle Wahnsinn" hat seinen bescheuerten deutschen Titel wirklich verdient. Fantasy trifft Party, Sex trifft Unschuld, Nerds treffen Sexbombe. Bzw. machen sie sich selbst am Computer - denn darum geht es in "Weird Science". Zwei Außenseiter finden durch eine selbstgemachte Überfrau zu ihrer Stärke & feiern die abgefahrenste Party aller Zeiten. Nicht so zeitlos perfekt wie "The Breakfast Club", mein liebster Hughes, aber eine House-Party, die keiner verpassen will.

Etwas Substanz ist da schon enthalten im Erwachsenwerden & Erwachen der Nerds, die zwei Jungs sind wirklich süß & sympathisch - aber im Grunde geht's hier um Fun Fun Fun. Sexy Fun. Denn Kelly LeBrock als Computerfrau ist eine der heißesten Knaller, die je über die Leinwand liefen. Eine perfekte 10 wäre noch untertrieben. Dagegen sieht Barbie aus wie Durchschnitt. Was für ein Monsta. Da sprießen nicht nur die ersten Brusthaare. Ihre offenkundigen "Abenteuer" mit den Jungs sind überraschend freizügig & eindeutig. Spassbremsen würden fast von einer Art Missbrauch sprechen. Aber der einstimmigste Missbrauch den man sich vorstellen kann. Bill Paxton & Robert Downey (damals noch ohne Jr.) in charmanten Nebenrollen sind die Sahne auf der völlig überdrehten Torte. Und das Soundtrack & Style ein Fest für 80er-Fans sind, braucht eigentlich keine Erwähnung mehr. Nicht jeder Part zieht komplett, gerade die surrealen Fantasy-Auswüchse sind nicht jedermanns Sache. Trotzdem gehört dieses knisternde Knallbonbon in jede gut sortierte 80s-Sammlung. Kult um jeden Preis. "Superbad" meets "Andy Warhols Frankenstein". No Sleep Till Brooklyn. Oh Lisa, du Göttin!

Fazit: was wären die 80s ohne John Hughes, ohne "Weird Science"? Hat mehr Jungs zu Männern gemacht als Amsterdams Rotlichtmilieu. Lisa rockt!


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