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Hammer - Jeder Schlag ein Treffer!, Der (1989)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 1 / 10)
eingetragen am 27.12.2006, seitdem 1300 Mal gelesen



Der in Wrestlingkreisen berühmte Gorilla Monsoon sagte mal live im Fernsehen, dass Hulk Hogan aufgrund seiner Leistung in diesem Film ein sicherer Oscarkandidat sei...
Welch ein Vorwort, welch ein Film.
Dass Hogan nicht schauspielern kann, ist weitläufig bekannt. Dass Leute Geld bezahlen, um ihn zu sehen, auch. Das beides zusammen ein Teufelskreis ist, ist aber scheinbar noch nicht vielen bewusst geworden, denn sonst wären uns solche filmischen Zäpfchen wie 'No Holds Barred' erspart geblieben.
Dass der Film hierzulande ab 18 ist, ist so dämlich wie sinnvoll zugleich. Der Film ist so zu schreien Scheisse, dass man möglichst viele Menschen vor ihm beschützen muss. Dass die potentielle Zielgruppe dieses Films eigentlich bei 6-8 jährigen Jungen liegt, wurde damals einfach ignoriert.
Hier erstmal ein dickes Danke an die FSK!

Zur Handlung:
Hulk Hogan ist der geilste Macker im ganzen Universum. Das zeigt er allen, die nicht bei 3 auf dem Baum verschwunden sind oder sich mit einer Flinte bewaffnet haben. Hogan besiegt jeden Gegner, der es wagt sich ihm im Ring zu stellen. Ja, Hogan ist ein Fighting-Champion. Und nicht nur das, er ist auch noch kinderlieb und fusselt nicht.
Das kotzt einen TV-Guru so dermaßen an, dass er Hogan bei seinem Sender haben will, damit seine grottigen Quoten endlich mal aus dem Keller rauskommen. Telefonsex und mitternächtliche Anrufshows waren wohl noch nicht erfunden...
Um den Hulkster zu überzeugen schickt der TV-Guru ein Schlägerkommando los, doch Hogan verwurstet die ganzen Typen ohne Mühe und bricht nicht nur die Gesetze der Straßenverkehrsordnung, sondern auch die der Physik.
Plan B sieht nun vor einen von grundauf bösen Superbösewicht gegen Hogan antreten zu lassen, der so böse ist, dass sogar Saddam Hussein und Darth Vader sich die Kutte vollbratzen würden. Gesucht, gefunden. Zeus heißt der Typ, und so sieht er auch aus. Er schielt als ob ihm der Göttervater persönlich beim scheißen einen Blitz ins Rektum befördert hat.
Um Hogan schließlich zu einem Kampf gegen Zeus zu motivieren, befördert letzterer den kelinen Bruder des Hulksters mal eben ins Krankenhaus, wo er auch prompt das Laufen verlernt.
Doch Rache ist Blutwurst. Der finale Kampf Zeus gegen Hogan unterbietet so ziemlich alles, was man überhaupt schonmal gesehen hat. 'Mortal Kombat - Anhillation' ist dagegen schon hohe Kunst.
In diesem Sinne, wenn ihr mal 90 Minuten nix zu tun habt, weil ihr mit Verstopfung auf dem Klo sitzt, dann schiebt vorher Fernseher und Videorekorder ins Badezimmer und vergesst nicht genug Bier mitzunehmen.
"RIP ONE!"


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