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Jackhammer (2004)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 04.01.2005, seitdem 567 Mal gelesen



Dieser auf DV gedrehter Film, ist eine ganz merkwürdige Angelegenheit. Ist die erste Hälfte noch ein gar nicht mal schlecht gespieltes Drogendrama mit abstrakten und heftigen Ideen, die auch aus dem Film „Requiem For A Dream“ hätten stammen können, wandelt sich der Streifen in der zweiten Halbzeit zu einem gewöhnlichen Slasher. Bis dahin zeigt Regisseur Joe Castro(„Butcherd“, „Terror Toons“) den Untergang eines bis dato erfolgreichen Mannes, der an seiner Drogensucht und den Tod eines Freundes zerbricht. Als er am Ende ist und Schläger Geld bei ihm eintreiben wollen und ihn einen goldenen Schuss setzten, dreht Jack durch und fängt an alle zu ermorden die in dem Lagerhaus auftauchen, indem er sich befindet. Dabei wird er immer wieder von seinem toten Freund angetrieben, den Jack auf seinen Trip ständig sieht…

So richtig passt das alles nicht zusammen. Man hätte sich vielleicht entscheiden sollen nur ein Drama zu drehen oder nur einen Horrorfilm. So gibt es heftige Drogenszenen, die einen mal wieder vor Augen führen wie Schlimm Drogen sind und einen denken lässt, das man sich in einen Low Budget Anti-Drogenfilm befindet. Aber nach 45 Minuten wird dann sehr blutig gemetzelt und der Presslufthammer kommt fast ständig zu seinem Einsatz. Erstaunlich das „Lions Gate“ diesen Film veröffentlicht hat, da die Firma gerne mal bei ihren Filmen die Schere ansetzt. Leider bestehen die Opfer alle aus sehr uninteressanten Figuren. Manche Personen tauchen sogar erst nach über 50 Minuten auf und haben gar nichts mit den bisherigen geschehen zu tun gehabt. Hier offenbart der Film auch seine größten Schwächen, denn es kommt keine Spannung auf. Sowieso erstaunlich wer so alles in das Lagerhaus stolpert…
Dafür sind alle unbekannten Darsteller OK(für so einen Film) und vor allem die Regie kann, zumindest am Anfang, für einen auf Digital Video gedrehten Film, als vernünftig eingestuft werden. Da können sich die deutschen Möchtegern Regisseure aus der Low Budget Branche mal ein paar Beispiele holen. Unterschwellig ist der Film auch extrem Homosexuell orientiert. So laufen die Gutgebauten Männer immer mit Unterhemden herum oder halt gleich oben ohne. Aber auch ein paar Brüste gibt es zusehen, wobei eine größere weibliche Figur dann auch gleich Lesbisch ist. Das hat nicht viel Einfluss auf den Film, ist mir aber einfach mal so aufgefallen…

Fazit: Ein Film der eigentlich aus zwei Teilen besteht: Drogendrama und Splattermovie. Die Morde mit dem „Jackhammer“ sind ziemlich hart und blutig und entschädigen dann etwas für den doch sehr unerwarteten Anfang. Da ich aber nicht viel mit diesem DV-Filmen anfangen kann und das ganze sehr unausgegoren wirkt, gibt es nur

4/10


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