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Armee der Finsternis, Die (1992)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 17.03.2005, seitdem 862 Mal gelesen



Jau! Was braucht man über diesen Film noch großartig zu sagen?

Sam Raimi ließ es sich 1993 nicht nehmen, Kultgesicht Bruce Campbell ein letztes Mal die Kettensäge schwingen zu lassen – diesmal jedoch nicht in einer kleinen, verlassenen Hütte mitten im düsteren Tann, sondern per Zeitportal (was am Ende des zweiten Teils auch gezeigt wird) im einer mittelalterlichen Fantasiewelt, in der die Menschen nicht nur von seiner plötzlichen Erscheinung überfordert werden, sondern von einer ganzen Flut des schlummernden Bösen, welches sich bedrohlich in den nahen Wäldern verbirgt.
Ash macht sich unter den Burgherren per moderner Mitbringsel schnell einen Namen und wird auserkoren, das sagenumwobene Nekronomikon, ein Buch, welches Macht über die Reiche der Lebenden, der Toten und das Dazwischen gebietet aus einem Friedhof zu holen und den Menschen zu bringen, damit sie ihn damit in seine Zeit zurückschicken können. Doch bei der Entnahme versaut Ash doch glatt den nötigen Zauberspruch und entfesselt die Armee der Untoten, die unter dem Kommando seines teuflischen Doppelgängers die Burg der Guten mit einer Übermacht stürmen...

Ist klar. Sollte jemand die Serie „Tanz der Teufel“ vor Anschauen dieser Geisterbahn noch nicht gesehen haben (was Anhand des allzu netten § 131 durchaus der Fall sein kann), rate ich jetzt nicht, erst bisweilen Vermisstes nachzuholen, sondern einfach nur den Gedankenkasten abzuschalten und dieses Machwerk zu genießen. Bruce Campbell reißt wie noch nie die Klappe auf, die Kamera legt aberwitzige Fahrten zurück, die komischen Einfälle und dummen Sprüche knallen wie frisches Popcorn durch die Gegend, und die tosende Horroraction lässt einem keine Pause – erst recht nicht zum Nachdenken – wer das tut ist selber Schuld!

Fazit: ansehen. Ansehen. Ansehen. Auch wenn der ein oder andere Evil Dead-Purist vielleicht vor Zorn die Glotze eingetreten hat - diese 90 Minuten Horrorkomödie können definitiv niemandem schaden. 10/10

Hinweis: ich persönlich rate jedem Fan davon ab, für viel Geld der (angeblich indizierten) Red Edition von Laser Paradise nachzujagen. Die zusätzlichen Szenen sind in miserabler Qualität dahergeschissen und vollkommen unnötig. Zudem ist null Splatter mehr drin als in der „gekürzten“ 16er Fassung, die man sich ruhigen Gewissens reinziehen kann, auch im Fernsehen. Einzig das alternative Ende ist ganz lustig, aber auch die Kröten nicht wert. Leider habe ich diesen Fehler auch begangen.


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