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Armee der Finsternis, Die (1992)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 24.09.2005, seitdem 923 Mal gelesen



Teil 3 der ,,Tanz der Teufel"-Saga spielt mal nicht in der Hütte im Wald, sondern in der Vergangenheit! Am Ende von Teil 2 wurde Ash mit seinem Wagen, seiner Shotgun und seiner Kettensäge in die Vergangenheit gebeamt und findet sich vor einem Schloss wieder. Natürlich möchte er gerne wieder nach Hause, doch dazu muss er das Necronomicon finden, also macht er sich gleich mal auf die Socken.
Ein echt wildes und teils trashiges Spektakel, dem es an Witz und Tempo nicht mangelt. Es herrscht nur ein großes Defizit an Splatter, denn ,,Armee der Finsternis" ist ab 16 Jahren freigegeben, während der erste Teil verboten und der zweite indiziert ist. Von Teil zu Teil wurde es unbrutaler und immer trashiger. Aber es ist Trash auf eine angenehme Weise und auf eine, die auch der objektiven Kritik nicht missfällt.
Auch der dritte Teil ist jetzt eigentlich nur noch Komödie und hat seinen Kultstatus durchaus verdient. Schon allein die Szene auf dem Friedhof, auf dem Ash die Worte nicht mehr weiß (,,Ähm, Moment mal, es war....Nektarine....Nudeln....ach nein...") ist mehr als kultig oder der Auftritt des ,,Evil Ash", der am Schluss die Armee der Finsternis anführt. Und als es dann soweit ist, geht es so richtig ab. Eine große Armee von Skeletten greift das Schloss an und es gibt große Verluste bei beiden Parteien (mehr aber doch bei den Skeletten).
Die Tricks sind dem Filmalter entsprechend, doch mein größtes Lob geht an Ray Harryhausen, der hier eine einzigartige Leistung abgegeben hat. Hunderte von Skeletten auf einmal vor der kamera und das auch noch in Stop Motion! Ich will gar nicht wissen, wie aufwendig das gewesen sein muss. Respekt! Splattereffekte gibt es wie gesagt keine, doch das braucht der dritte Teil auch nicht unbedingt, da die Story die Filmlänge spielend ausfühlt und nicht auf große Gewalt angelegt ist. Ansonsten sind auch wieder die Kamerafahrten aus der Sicht des Bösen dabei, wenn auch nicht besonders oft. Ich glaub nur einmal oder so. Doch dafür kommt hier die Kettensäge und die Shotgun um einiges häufiger zum Einsatz als in den Vorgängern.

Fazit: Witzigster Teil der Reihe, wenn auch ohne Splatter. Dennoch Pflichtprogramm!

10/10


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