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Alien Intruder (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 1 / 10)
eingetragen am 07.06.2009, seitdem 375 Mal gelesen



PM steht eigentlich für recht gut inszenierte Action mit einer Story zum vernachlässigen. Jedenfalls gilt das für das Actiongenre. Das beweisen Filme wie Judge Man oder Last Man Standing. Doch im SciFi-Genre scheint dies wohl nicht so zu sein, das beweist Alien Intruder sogar recht eindrucksvoll, im negativen Sinne.

Die Story ist, nun ja, ziemlich schlecht. Es will nie Spannung oder ähnliches aufkommen und die finale Wendung hilft da leider auch nicht viel.
Leider hat man auch den Anfang völlig in den Sand gesetzt, so dass man nicht mal von einem gelungen Start reden kann. Es fängt mies an und endet auch so, aber bevor das Ganze hier noch in Hasstiraden ausufert möchte ich natürlich dem Leser die "Story" nicht vor enthalten.

Am Anfang darf man einem Feuergefecht beiwohnen. Dieses ist schon schlecht inszeniert, so dass man nur darauf hofft, das das ganze nur noch besser wird. Nachdem also ein Kerl die komplette Crew seines Raumschiffes exekutiert hat und sieht was er angestellt hat, bringt er sich selbst um. Vorher sieht man aber noch den Grund für seinen Amoklauf. Wie immer ist es eine Frau und diese ist ein ganz besonderes Exemplar, denn sie scheint Charme, sowie Dauergeilheit gepachtet zu haben.

Danach beginnt die Rekrutierung einer neuen Crew, die das Raumschiff aus der Anfangssequenz finden und die Besatzung bergen soll. Das die alle tot sind, wissen sie natürlich nicht.
Rekrutiert werden diese aus einem Genfängnis von Lando äähm Billy Dee Williams. Die Truppe besteht aus einem Hacker, einem Sprengstoffexperten, einem Ingenieur und einem Piloten(?) mit dem Namen Nick Mancuso.Yeah!
Diese erklären sich aber erst dazu bereit mitzumachen, nachdem ihnen Spaß im Cyberspace, also in der virtualen Realität, für das Wochenende angeboten wird. Das sie nebenbei auch die Freiheit erlangen scheint diese Herren nicht zu interessieren. Klingt Scheisse? Ist es auch!
Nach weiterem sinnlosen Gelaber gehts ab in die VR. Man sieht diese sogar bei allen Vieren, damit man ja nichts verpasst (ein Schelm wer böses denkt). Der eine hockt dann im Wilden Westen, der zweite spielt Humphrey Bogart in Casablanca, der dritte ist ein harter Rocker und der Mancuso, der hat ein dickes Haus am Strand und trainiert seine virtuellen Muskeln. Wenn das mal nicht verdammt cool ist.
Bei allen taucht dann auch die Frau aus der Anfangssequenz auf, die sich Ariel nennt, aber trotzdem keine Jungfrau, ich meine Meerjungfrau ist.

Was sie aber die ganze Woche über machen, bleibt ein Geheimnis, wahrscheinlich ist aber das die Kerle auf ihren Kojen hocken und Taschenbillard spielen. Dann kommt wieder hohles Geplappere, Probleme mit dem Raumschiff und der ortsansässige Cyborg wird beschimpft. Dieser kommt in Film bis zur seiner Erschießung auch nicht mehr vor. Ich nehme an, dass er sowieso nur ein Kolleteralschaden war und vermutlich ein Freund des Regisseurs , anders kann ich mir das nicht vorstellen oder erklären. Naja kostenlose Arbeitskräfte hat man doch gern.

Irgendwann kommt dann wieder das Wochenende, das irgendwie auch immer ziemlich kurz ist. Und das erste Mal im Film, nach dem katastrophalen Anfang kommt "Action". Ja richtig gelesen, Action. Leider muss man sagen, das selbst diese wieder schlecht ist und die Anfangssequenz noch locker unterbietet. Das zur Story.
Es gibt natürlich am Ende eine Wendung, die man nie hätte erraten können ( na sicher) und den Zuschauer völlig erstaunt vor dem Bildschirm hocken lässt (ja klar), aber ich möchte ja die "Spannung" nicht verderben.

Kommen wir also zu dem Film an sich. Kurz gesagt, der Regisseur gehört vermöbelt. Die Effekte sind grottig, die Schauspieler schlecht und Billy Dee Williams ist leider nicht Lando Calrissian. Es ist wirklich traurig, wenn man sieht, wie hier Geld aus dem Fenster geworfen wurde. Da hätte PM lieber anderen Filmen mehr Budget geben sollen, als diesen Dreck zu produzieren. Dagegen sind Filme wie Haialarm auf Malle mit Ralle Möller noch Oscarverdächtig. So ist es auch kein Wunder, das der Regisseur nur noch einen Film nach Alien Intruder inszenierte, bevor er dann völlig in der Versenkung verschwand und ich wage mal zu behaupten das sein Nachfolgewerk genauso schlecht, wenn nicht noch schlechter war als dieses Machwerk hier, wenn das überhaupt möglich ist. Das möchte ich aber stark bezweifeln.

Fazit: Schlecht, schlechter, Alien Intruder. Es ist wirklich traurig das Billy Dee Williams nach seiner Rolle als Lando so einen Mist fabriziert hat. Aber wie hieß in Family Guy noch so schön. Harrison Ford ist der einzige, dessen Karriere nicht von Star Wars zerstört wurde, bezogen auf die alte Trilogie.
Ich kann diesen Film also nicht empfehlen und das einzig gute sind die Brüste, die man in dem Film zu sehen bekommt und selbst die könnten schöner sein und öfter vorkommen. Das hätte vielleicht nicht die Bewertung verbessert, den Film aber erträglicher gemacht.


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