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Ghouls - Cannibal Dead, The (2003)

Eine Kritik von
eingetragen am 16.05.2006, seitdem 708 Mal gelesen



In kurzen Worten gesagt: SCHROTT !!!

Das Ganze fängt schon bei der optischen Darstellung an. Jeder Filmstudent kriegt das besser auf die Reihe. Der Streifen erinnert ein Bißchen an die Qualität von "Goth", nur mit dem Nachteil dass Phoebe Dollar hier nicht mitspielt und den Film damit auch nicht irgendwie noch retten kann.

Die Darsteller sind - bis auf Joe Pilato - durchwegs unbekannt. Eben dieser spielt den Boß eines Nachrichten-Senders, kann aber im Vergleich zu seiner Rolle in "Zombie 2 - Day of the dead" nicht überzeugen. Außerdem hat er einiges an Kilos zugelegt und ich hätte ihn aufgrund dieser Tatsache fast gar nicht erkannt.

Die Spezialeffekte sind absolut auf Independent-Niveau, ein bißchen nacktes Fleisch da und viel Blut dort. Die Kameraeinstellungen und der Schnitt lassen einem das Herz bluten, der Soundtrack (sofern man den akustischen Verhau so bezeichnen kann) wirkt nervtötend.

Einzig und allein einige Ghouls (Zombies) überzeugen durch ihre guten Masken.

DIe Lebensgeschichte der Hauptfigur (ein Kameramann, der das gewalttätige Leben in L.A. filmt und versucht die Tapes an Fernsehsender zu verkaufen) ist zwar tragisch, zieht sich aber unnötig in die Länge.

Als er sich gegen Weihnachten in einer Kneipe vollaufen lässt, steigt er danach vollbetrunken, kaum noch gehfähig, in den Wagen und kotzt aus dem Fenster - fährt aber dann seelenruhig weiter, bis er auf einige Ghouls trifft, die gerade eine nackte Frau zerfleischen. Er filmt das Geschehen zwar, aber als er dem Nachrichtenboss (Joe Pilato) das Tape zeigen will kommt er jedoch drauf, dass kein Film drin war - typisch.

In einer der vorhergehenden Einstellungen steht er mit anderen Kameramännern an einer Kreuzung, auf der die Polizei gerade den Wagen eines halbnackten Mannes umzingelt hat, aus dem Lautsprecher ertönt: "Steig aus, oder wir schießen dir die Eier weg!"

Die Szene in der ein Mann eine nackte Frau niederslasht ist zwar brutal und blutig, wirkt aber billig.

Die Synchro ist auf dem Niveau eines Billig-Pornos und irgendwann hofft man nur noch, dass der Film endlich zu Ende ist.

Ist man dort nach vielen weiteren Leichen und Massen von Blut angelangt, wird man noch von der absolut langweiligen Schlussszene mit leicht sozialkritischem Inhalt enttäuscht.

Das einzige Gute an diesem DVD-Abend war die Paella, die ich dazu gegessen habe.

Mein Tipp: Finger weg von diesem Film!!

0/10 Punkten


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