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Ilsa - Die Tigerin (1977)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 23.06.2004, seitdem 1765 Mal gelesen



Ich gebe zu, im Genre "Exploitation" bin ich nicht so bewandert. Aber wenn nur ein Bruchteil dieser Filme so sind wie dieser "Ilsa" Teil - dann wird sich bald mein Horizont weit √ľber jeden Lagerzaun erstrecken....

Dieser "Ilsa" Film splittet sich quasi in zwei gleichlange Teile. Der erste Teil ist Lagerfilm pur und von den "Ilsas" hat er mit die dichteste Atmosph√§re. Keine dummen Nazischergen wie in Teil 1 oder keine zahmen Andeutungen wie in Teil 2. Hier herrscht pures Lagerfeeling. Kulissen und Kost√ľme bringen dieses Lagerfeeling stimmig r√ľber und k√∂nnen in dieser H√§lfte des Filmes √ľberzeugen.

In Montreal (zweite H√§lfte) hat man sich auch M√ľhe gegeben, doch ist hier alles ein wenig "softer"; wenn es auch noch genug krasse Szenen gibt. Besonders im Finale wird der "rote Stern" noch einmal kr√§ftig poliert und die knallrote Fabe flie√üt kr√§ftig. Doch hier ist es weniger Splatter, denn eine Vielzahl von Erschie√üungen oder harmlosen Kopfsch√ľssen in den dutzenden C - Actionszenen. M√§√üig choreographiert, aber dennoch nett anzusehen.

Die Darsteller sind unbekannt, tun aber ihr bestes zu qu√§len oder gequ√§lt zu werden. Ilsa wird wie immer von Dyanne Thorne verk√∂rpert, die zwar sehr maskulin wirkt, aber Titten wie ne "echte" Frau hat. Diese zeigt sie des √Ėfteren in den unz√§hligen Softcoreszenen, wo sie meist von zwei Herren der Sch√∂pfung versorgt wird. Diese sind zwar nicht explizit, jedoch im zweiten Teil des Filmes geh√§uft. "Zugunsten" weniger Splatter- und Folterszenen.

Diese Splatterszenen sind ziemlich fies und hart. Es liegt wohl daran, dass die Folter- und T√∂tungsmethoden realistisch sind - wobei manches nat√ľrlich √ľbertrieben ist und eines gewissen Grad schwarzen Humors nicht entbehrt (Schneeflug und das Armdr√ľcken). Aber gerade was Folterungen angeht h√§lt sich dieser Teil zur√ľck - daf√ľr gibt es eben mehr Splatter, womit ich mich pers√∂nlich auch mehr anfreunden kann.

Wie gesagt: die Handlung ist etwas zahmer als in dem kranken Erstling; guckt man nur auf die zweite H√§lfte des Films, so glaubt man gar nicht einen "Ilsa" zu sehen, sondern einen halbwegs gelungenen C - Actioner. Inhaltlich hier nicht √ľberzeugend, aber dank des Trashgehaltes annehmbar.

Insgesamt mit der beste "Ilsa" Teil!


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