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Godzilla: Final Wars (2004)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 22.04.2006, seitdem 420 Mal gelesen



Alle Monster der Welt laufen Amok und legen die Städte rund um die Welt in Schutt und Asche, da kommen der Menschheit zum Glück Ausserirdische vom Planeten X zu Hilfe. Es stellt sich allerdings raus, dass eben sie die Monster überhaupt erst losgelassen haben; ein Teil ihres hinterlistigen Planes, die Erde zu unterwerfen. Aber mit Hinterlist funktioniert es anscheinend nicht, also veranstalten die böswilligen E.T.s nochmals ordentlich Budenzauber und lassen die Ungeheuer wieder frei. Für die Menschheit sieht es schlecht aus, doch da erinnert man sich daran, dass in der Antarktis noch der mächtige Godzilla auf Eis liegt…
Das Drehbuch ist ja nicht gerade übermässig intelligent (schon das pseudowissenschaftliche Gerede zieht einem fast die Schuhe aus) oder gar originell (da wird bei MATRIX, X-MEN, STAR WARS oder gar PREDATOR abgerippt, was das Zeug hält). Macht aber nicht allzu viel, da der Plot flott vorangetrieben und der Zuschauer mit Action zugeschüttet wird, Kitamura sorgt für eine rasante und dynamische Inszenierung (übertreibt aber manchmal mit Montagegeschwindigkeit und Kamerabewegung) und einige beeindruckende Bilder. Mit psychologisch ausgefeilten Charakteren ist’s dabei natürlich auch nicht weit her, aber Oberleutnant Gordon oder der wild overactende Anführer der Aliens machen auch so was her und die Protagonisten müssen ja eh vor allem Martial Arts beherrschen.
Dass es bei der Sache irgendwie auch noch um Godzilla und seine Mitmonster geht, geht da leider etwas vergessen: Der Urgigant selber verschwindet locker mal für eine Stunde ganz aus der Story und auch Gigan, Angilas und Co. haben meist nur Kurz- oder Kürzestauftritte, selbst die meisten Monsterbattels dauern keine zehn Sekunden. Grad mal bei Godzis Kampf gegen King Seesar, Angilas und Rodan sowie der finalen Schlacht lässt man sich etwas Zeit (und da nerven teils Slapstick-Einlagen). Wenigstens sieht das alles ganz toll aus (mal abgesehen von den GCI - GINO beispielsweise sieht schlechter aus als bei Emmerich).
Auffallend, dass keine Monster aus der Heisei- oder Millennium-Serie auftauchen; ein Auftritt von Biollante oder Megaguirus wäre doch ganz nett gewesen. Dafür hätte man ruhig die im Grunde wenig ergiebigen Teilnahme von Minilla kippen können (der Mini-Godzilla ist eh die totale Seuche - grässlich!).
Fazit: Der Film wird nicht langweilig, sieht schön slick aus und hat gute Action zu bieten, ist storytechnisch aber nicht gerade überragend, hat für einen Godzilla-Film definitiv zu wenig Monsteraction und dafür zu viele schlechte Computeranimationen. Unterhaltsam, aber kein Überfilm (da muss man schon bei der GIANT MONSTERS ALL-OUT ATTACK nachfragen…).


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