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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 06.01.2005, seitdem 551 Mal gelesen



The Last House on the Left

Zwei Jahre vor dem berühmt berüchtigten “Texas Chain Saw Massacre” erschuf Wes Craven einen Film, der die Regeln dieses Machwerkes schon vorweg nahm und zum ersten Mal „die Bestie Mensch“ auf das breite Publikum losließ.

Die Geschichte ist, wie sooft bei “Rape & Revenge“-Filmen einfach gestrickt. Mari Collingwood will an ihrem 17ten Geburtstag gemeinsam mit der anrüchigen Phyllis zu einem Konzert der Band „Bloodlust“. Gemeinsam brechen sie auf um die große Stadt zu erkunden. Mari fühlt sich dabei das erste Mal in ihrem Leben völlig frei, nachdem sie ihr Dasein als Landei verbringen musste. Als sie vor dem Konzert noch etwas Gras auftreiben wollen treffen sie auf Junior, der Sohn des aus dem Gefängnis entflohenen Kleinkriminellen Krug. Er lockt die beiden ahnungslosen Mädchen in deren Versteck, wo sie von der Bande bestehend aus Weasel, Sadie, Junior und Krug gekidnappt, missbraucht und schließlich ermordet werden. Doch Gewalt erzeugt Gegengewalt und die Gangster erleiden ebenfalls ein grausames Schicksal...

„The Last House on the Left“, welcher unter anderem auch unter den Titeln „Sex Crime of the Century“, „Krug and Company und „Mondo Brutale” bekannt ist schockiert auch heutzutage noch durch die rohe filmische Gewalt, die Wes Craven hier erzeugt. Von Anfang an empfindet man Sympathie gegenüber den Mädchen, vor allem Mari hier sehr überzeugend dargestellt von Sandra Cassel, die eine regelrechte Tour de Force durchmacht und vielleicht nicht umsonst danach ihre Schauspiel-Karriere aufgab. Krug-Darsteller David Hess, der Freddy Krueger der 70er, ist ein charmanter Widerling, ebenso die gesamte kaputte und perverse Familienkonstellation, dieses Thema kam ebenfalls später in diversen Filmen, wie „Muttertag“ und der „Texas“-Reihe zum Vorscheinen, überzeugt. Wes Craven übt sich sogar schon an späteren Trademarks seiner, wie gleich zwei Alptraum-Sequenzen.

Zwar hat der Film auch starke Schwächen, wie die dämlichen Cops, die den Fluss des Filmes stören und die regelrecht schlafwandelnden Eltern Maris, die in keiner Sekunde überzeugen aber im großen und Ganzen ist „The Last House on the Left“ eine filmische Lehrstunde in Terror und Schrecken und nicht ohne Grund ein Klassiker der Filmgeschichte.

07/10


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