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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 12.11.2015, seitdem 95 Mal gelesen



Mari Collingwood feiert ihren 17. Geburtstag.Mit ihrer Freundin Phyllis geht sie auf ein Konzert in New York. Um ein wenig in Feierstimmung zu kommen, wollen die beiden sich noch ein wenig Gras besorgen. Hier gelangen die beiden an den jungen Junior, der vorgibt noch etwas in seiner Wohnung zu haben. Wie sich herausstellt war dies nur ein Vorwand, um die beiden in einen Hinterhalt zu locken. In seiner Wohnung warten nĂ€mlich schon seine Freunde, bestehend aus den TriebtĂ€tern Krug Stillo, Fred Podowski und deren Freundin. Die Bande verschleppt die beiden MĂ€dchen in ihrem Auto in ein abgelegenes WaldstĂŒck, um sie hier erst zu verwaltigen und dann zum sterben zurĂŒck zu lassen.

Nach dieser Bluttat wollen sie sich zur Weiterfahrt aufmachen, doch ihr Auto streikt.Unterschlupf fĂŒr die Nacht finden sie in einem abgelegenem Haus. Es gehört den Eltern von Mari.

Mit THE LAST HOUSE ON THE LEFT etablierte Wes Craven ein neues Subgenre in der Filmlandschaft. Der Rape-and-Revenge-Film war geboren. Überhaupt waren die 70er-Jahre wohl das Jahr der Selbstjustiz-Streifen. Nicht nur Charles Bronson nahm das Gestez in der Rolle des Paul Kersey in den DEATH WISH-Filmen selbst in die Hand.Es folgten viele nachahmer. Besonders die Italiener beuteten das neue Genre aus. Einer der dreistesten Kopien, aber auch eine der besten, dĂŒrfte wohl  MÄDCHEN IN DEN KRALLEN TEUFLISCHER BESTIEN von Aldo Lado sein. Dessen einzigster Unterschied zu dem Film von Wes Craven hat, dass hier die Story in einen Zug verlagert wurde. Ansonsten gĂ€be es noch den Film DER SCHLITZER (House on the edge of the Park) zu nennen, in welchem David Hess in eine Ă€hnliche Rolle, wie die des Gangsters Krug Stillos, schlĂŒpft. 

David Hess dĂŒrfte auch so ziemlich der bekannteste Schauspieler in diesem Film sein und er macht seine Rolle mehr als gut. Eiskalt quĂ€lt er hier die beiden MĂ€dchen und verzieht dabei keine Miene seines kantigen Gesichtes. Jedoch in einer Szene kann man vielleicht etwas Reue in den Gesichtern der TĂ€ter erkennen, als diese zuvor Phyllis qualvoll ermordet haben und sich danach an Mari vergangen haben.Doch dieser Eindruck schwindet schnell, als sie Mari von hinten erschießen und im See ertrinken lassen.

Einen wirklich dreckigen und brutalen Film hat uns hier Wes Craven abgeliefert, dessen dichte AtmosphĂ€re teilweise durch die beiden tollpatschigen Polizisten immer mal wieder zerstört wird. Diese wollen sich nicht wirklich in den Rest des Filmes einfĂŒgen. Als Maris Eltern ihr Verschwinden dem örtlichen Sheriff melden, isst dieser bei denen erstmal ein StĂŒckchen Kuchen und auch sein Kollege hat nur eine Frage an die Collingwoods: „Ist noch ein StĂŒck Kuchen da?“ Oder aber auch die Szene als die beiden einen Einsatz haben und ihnen der Sprit ausgeht, weil einer der beiden vergessen hat zu tanken und sie von nun aus per Anhalter mitfahren mĂŒssen, sorgen fĂŒr eher unfreiwilligen oder vielleicht doch gewollten Humor. Aber vielleicht wollte Wes Craven ab und an mal ein paar “Lacher“, in einen sonst doch eher ernsten und kontroversen Film, einbringen. Hat er ja schließlich auch bei NIGHTMARE ON ELM STREET  und SCREAM gemacht.

Sleaziger Streifen von Altmeister Wes Craven.


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