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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 26.05.2004, seitdem 572 Mal gelesen



Ein typischer Film, bei dem meine Erwartungen viel zu hoch waren.

Was hab ich schon schreckliches von diesem Film gelesen! Man leide mit, er sei brutal dargestellt.. Dazu noch Wes Craven und Sean Cunningham (oder wie auch immer geschrieben).. Leider ist dem nicht so.

Ich gehöre zu den Menschen, welche immer das positive in einem Werk sehen. Davon gibt es vieles: Man vermittelt einem richtig die Sympathie zu den Figuren. Seien es die Eltern, die Tochter.. nur zu ihrer Kollegin findet man keinen wirklichen Draht. Die ganze Regiearbeit und Location ist auch sehr lobenswert.. Die Schauspieler spielen alle überzeugend, speziell die Schwerverbrecher (ausser der Dame) können einem Angst einjagen. Was kann da noch schiefgehen? Scheinbar einiges!

Zuerst wird die Atmosphäre durch den Sound gestört, welcher hauptsächlich aus fröhlichem Geduddel besteht. Natürlich kann man hier denken, es sei erschreckender solche Bilder zu fröhlicher Musik zu zeigen - dies ist jedoch bei "Ted Bundy" besser gemacht. Dann die zwei trottligen Polizisten - sie sind amüsant, ganz sicher. Doch zerstören auch die Stimmung des Films.

Dann wird mit wirklich krassen Szenen zurückgehalten - alleine die psychische Grausamkeit zählt. Auch dies ist gelungen - doch viel zu kurz. Man sieht mehr, wie die Verbrecher untereinander diskutieren. Na gut, nun die Frage.. muss man Folter, Vergewaltigung und Mord detailliert präsentieren? Nein, doch da der Film hauptsächlich davon handelt, sollte es schon ein wichtiges Kriterium spielen.

Danach die Rache.. die Einfälle sind genial, doch auch zu harmlos dargestellt. Man hätte den Mördern mehr Angst in die Augen jagen sollen. So sieht doch alles recht gestellt aus. Die Kettensägen-Idee ist schön, doch irgendwie lächerlich dargestellt.

Nicht falschverstehen - ich liebe solche älteren Filme und dieser hat seinen besonderen Reiz. Wer ohne Erwartungen eine Geschichte sehen will, welche zwar schockt aber einen nicht wirklich bewegt, sollte sich sofort die DVD (uncut) besorgen. Es ist bestimmt kein Fehlentscheid. Doch alles in allem ist der Film ein gewöhnliches Thriller-Drama, welches stark anfängt aber leider ablässt. Oder habt ihr wirklich das Leid bei den Eltern erkannt? 6/10


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