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Roost - Angriff der Fledermäuse, The (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 2 / 10)
eingetragen am 14.04.2017, seitdem 28 Mal gelesen



Hin und wieder kommt jedem mal ein Film unter, der einen schmerzlich daran erinnert, dass Idependend-Kino nicht nur gutes hervor bringt. Der erste Fim, der mir das klar machte war The Roost - Angriff der Fledermäuse. Die Hauptgeschichte (es gibt noch eine andere, darauf komme ich noch) erzählt von einer Gruppe Freunde, die auf dem Weg zu einer Hochtzeit (an Halloween) eine Autopanne haben und nach Hilfe suchen. Dabei landen sie bei einer Scheune voller genmanipulierter Fledermäuse, deren Bisse Leute in Zombies verwandeln. Nichts gegen Trash-Filme, aber wenn dann hätte ich gerne wenigstens etwas inspirierten Trash. Nicht nur, dass die Geschichte wirkt, als hätte man sie per Zufallsprinzip am Rouletttisch der Horrorklischees erstellt, sie ist auch noch über alle Maßen langweilig. Die Dialoge sind weder so dumm, dass man über sie lachen kann, noch so ausgefeilt, dass man sie wirklich ernst nehmen könnte. Fledermäuse, die Menschen zu Zombies mutieren, langweilig erscheinen zu lassen, ist eine Leistung, die ich fast schon wieder honorieren muss. Die Effekte sind dem geringen Budget entsprechend, doch um das zu kaschieren, hat man einfach ein Bisschen an Sättigung und Kontrast rumgeschraubt, was den visuellen Stil zwar aufwertet, aber das Bild gleichzeitig so dunkel werden lässt, dass man in manchen Szenen nicht wirklich sehen kann, was passiert. Die praktischen Make-Up- und Bluteffekte sind solala. Was das angeht ließe sich über eine geringere Freigabe diskutieren.

Kommen wir nun zur anderen Handlung. Wie eine Folge Twilight Zone oder Geschichten aus der Gruft, wird uns die Geschichte erzählt. Im Stil einer 50er Jahre schwarz/weiß Fernsehsendung (samt offensichtlicher Kulissen) bekommen wir einen Unheimlichen Typen, der zu Anfang und am Ende auftaucht und über die Geschichte redet. Ohne sarkastisch klingen zu wollen, war das einer der besten Teile des Films. Diese Szenen waren die einzigen Momente, in denen sich eine gewisse Passion für das Horrorgenre bei den Machern erkennen lässt. Der einzig bessere Teil war der Abspann. Besser gesagt, der Song, der dort gespielt wird. Wahrscheinlich hat man sich nur für ihn entschieden, um die Zuschauer nach dieser "Erfahrung" wieder aufzuwecken. 2 von 10 Punten, dafür, das wenigstens guter Wille ansatzweise zu erkennen war.


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