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Shakma (1990)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 20.05.2010, seitdem 303 Mal gelesen



An der Universitätsklinik werden regelmäßig Tierversuche durchgeführt. Bei dem Pavian Shakma misslingt eines dieser Experimente und der Affe muss eingeschläfert werden. Man beschließt den Affen wegen der misslungenen Operation zu töten. Noch am selben Tag treffen sich sämtliche Studenten, um zusammen ein Rollenspiel zu spielen. Sämtliche Türen werden verriegelt und der Kontakt zur Außenwelt ist somit abgegrenzt. Einer der Truppe sucht in einem Zimmer, in dem der eigentlich tote Pavian liegen müsste, was natürlich nicht der Fall ist. Da Shakma jetzt frei ist, will er sich an allen rächen und macht Jagd auf die Studenten.
Als erstes gleich mal wieder ein Wort an unsere deutschen Synchronisations Freunde. Warum nuschelt ihr so, das man euch schier nicht versteht? Wart ihr grad beim Zahnarzt und habt noch ne taube Backe? 1,2 Promille in der Blutbahn? Sorry das mußte raus.
Der Film selbst ist zu 2/3 ziemlich grausig geraten. Die Story selbst kommt da nur zustande, weil jeder der Charaktere es sich zur Aufgabe gemacht hat in beinahe jeder Situation dümmstmöglich zu reagieren. Der Aufhänger mit dem Rollenspiel dient auch nur dazu die potenziellen Opfer nachts an einem Ort festzuhalten, das Spiel selbst scheint sowas wie Dungeons & Dragons für ganz Arme zu sein, aber egal sonst hätten wir ja keinen Film. Die jugendlichen Schauspieler sind furchtbar und sollten wieder in das Obdachlosenheim zurückverfrachtet werden aus dem man sie rausgecastet hat. Selbst dem aus Planet der Affen in diesem Metier erfahrenen Roddy McDowall scheint eher mit Lustlosigkeit bei der Sache zu sein. Der mit Abstand beste Darsteller ist ohnehin der gut dressierte Affe und die beste Mimik aller Beteiligten hat sowieso sein roter Pavianpoppes. Aber selbst die besten Akteure würden versagen, wenn ihnen das Drehbuch absoluten verbalen Sondermüll wie hier in den Mund legt, bei diesen Dialogen lacht man nicht mit, sondern über den Film. Die Laufzeit ist mit 100 Minuten zudem noch mindestens ne Viertelstunde zu lang ausgefallen, obwohl gen Showdown die zahlreichen Dummbatzigkeiten runtergefahren werden und das relativ lange Finale recht straight durchgezogen wird.
Den Film zu benoten fällt mir hier relativ schwer. Eine knappe Stunde muß man sich durch eine einfallslose Kamera und Regie kämpfen, die Spannungsschraube zieht erst an sobald unser Vorfahr sich durch die Eingeweide der Studenten zu wurschteln beginnt und so etwas wie Atmosphäre erzeugt. Überhaupt ist jede Szene ohne Tierbeteiligung eine verlorene selbige. Bei Affenhorror bleibt immer noch Link der Butler auf den Thron (King Kong Filme jetzt mal rausgerechnet). Shakma hat zwar seine Momente, aber davon doch summa sumarum zu wenige.
3,5/10


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